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Die Lange Nacht der Künste, gepaart mit der Neustrelitzer Einkaufsnacht, ist schon etwas sehr Besonderes. Diese Einschätzung teile ich mit Ute Köpke, 2. Vorsitzende des Kunsthaus e.V., die ich am Morgen danach um eine Einschätzung gebeten habe. Mehrere tausend Menschen hatten die vielfältigen Angebote in der Stadtmitte dankend angenommen. „Es gibt ja nicht gerade ein Überangebot an Festen in der Stadt. Und die Kombination mit dem längeren Einkaufen führt dann auch Menschen an Kunst und Kultur heran, die sonst die Schwelle nur zögerlich oder gar nicht überschreiten.“ Kurzum, es sei ein sehr schönes Veranstaltungsformat, auch ehemalige Neustrelitzer und natürlich die Leute aus dem Umland würden davon Jahr für Jahr angezogen.

Natürlich bedürfe es großer Anstrengungen, das alles auf die Beine zu stellen. In diesem Zusammenhang dankte Ute Köpke den vielen freiwilligen Helfern, die bei den Vorbereitungen und bei der Durchführung geholfen haben. Froh sei sie auch, dass so viele Einrichtungen bei der Langen Nacht der Künste mitmachen. Aus Angst, einen Partner zu vergessen, wolle sie gar nicht erst mit der Aufzählung anfangen. Und ohne die finanzielle Unterstützung der Stadt sei ein so großartiges Fest ohnehin nicht möglich. „Es hat alles gut geklappt und ist entspannt abgelaufen“ so das Fazit von Ute Köpke.

Natürlich habe ich sie auch nach ihrem persönlichen Highlight gefragt. Da gebe es mehrere, aber gefreut habe sie sich, dass die Ausstellung im früheren Museum so gut angekommen ist. Selbst kurz vor Mitternacht wurden hier noch Besucher gesehen. Und die Kinderangebote mussten wegen des großen Andrangs von drei auf fünf Stunden ausgeweitet werden. Letztlich tue es gut von den bei der Kunstnacht auftretenden  Künstlern zu hören, dass sie sich in Neustrelitz willkommen fühlen.

Für mich hat es einen unverhofften Höhepunkt im Zuge der Kunst- und Einkaufsnacht gegeben. Noch am Abend hat sich Steve Bey mit neuen aufregenden Fotos bei mir gemeldet, die der Berliner mit seiner Drohne von dem fröhlichen Treiben in der Residenzstadt gemacht hat. Ich freue mich, auch diese Luftbilder meinen Lesern zeigen zu dürfen.

Wo so viel Licht ist, ist auch ein wenig Schatten. Ramona Seyfarth, Vorstandsvorsitzende im Kunsthaus, hat berichtet, dass nach der Ausstellungseröffnung im alten Museum Noten von einem Ständer abhanden gekommen sind. Sie habe nichts dagegen, wenn das Geigenstück nachgespielt wird, bitte aber darum, die Noten anschließend wieder in den Briefkasten des Kunsthauses in der Schlossstraße zu stecken.