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Was verbindet die Strelitzer Bürger und ihre Gäste, wenn es um die Gründungsstätte der Stadt Neustrelitz geht, den Schlossberg? Darüber möchte der Residenzschlossverein Neustrelitz am kommenden Sonntag, den 9. September, am Tag des offenen Denkmals ins Gespräch kommen. Zwischen 10 und 17 Uhr wird der Verein auf dem Schlossberg Präsenz zeigen. „Passend zu den momentanen Bemühungen vieler Neustrelitzer darum, den Schlosskeller nicht zu verfüllen und über die Gründungsstätte der Residenzstadt Neustrelitz ‚Gras wachsen zu lassen‘, wird es auch Informationen zu dem durch den Bund Heimat und Umwelt Deutschland gewählten Kulturdenkmal des Jahres ‚Historische Keller‘ geben, so der Vereinsvorsitzende Jürgen Haase.

Bereits an diesem Donnerstag sollen auf der Stadtvertretersitzung die Pläne des Landes zur Gestaltung des Schlossberges und zum Umgang mit dem umstrittenen Schlosskeller öffentlich präsentiert werden (Strelitzius berichtete). Beginn im Rathaus ist um 18 Uhr.

Die Neustrelitzer Stadtvertretung hatte sich Anfang Februar so gut wie einmütig gegen Landespläne ausgesprochen, die Kellergewölbe des ehemaligen Neustrelitzer Residenzschlosses zu verfüllen. Stattdessen wurde vom Land als Eigentümer gefordert, diese zu beräumen und für eine eventuelle spätere Nutzung offen zu halten.

Insofern wird mit Spannung erwartet, was Schwerin über das Büro Webersinke Landschaftsarchitekten Rostock unter dem verheißungsvollen, aber nicht neuen Titel „Ein Bellevue für Neustrelitz“ nun auf den Tisch legt. Ein „Bellevue“-Projekt der Rostocker hatte bei einem Wettbewerb 2014 Platz 2 belegt. Es sah damals unter anderem ein Verfüllen des Schlosskellers vor.