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Liebe versetzt in Montenegro Straßen: Das „M“ in der Straße für Königin Milena ist deutlich zu sehen.

Eine kleine Geschichte zum Ausklang des Wochenendes möchte ich meinen Lesern noch gönnen. Die intensive Suche nach den Spuren der vergessenen vierten Königin Mecklenburg-Strelitzer Geblüts Jutta (Strelitzius berichtete) hat die Story zutage gefördert, und meine montenegrinische Blogfreundin, die Sprachwissenschaftlerin Dr. Neda Donat, hat sie mir erzählt.

Jutta war bekanntlich mit dem Thronfolger Montenegros Danilo verheiratet, ihre Schwiegermutter war Königin Milena. In die soll der Architekt Josip Slade verliebt gewesen sein. Der hat die Straße von  Njeguši nach Kotor projektiert und aus lauter Zuneigung zur Monarchin ein völlig überflüssiges „M“ in den Straßenverlauf eingefügt. Der Architekt wurde dafür angeblich bestraft, und König Nikola soll „Gut, dass meine Frau nicht Olga heißt“ kommentiert haben.

Ich bin im vergangenen Jahr die Straße gefahren. Jetzt erst habe ich die köstliche Begebenheit erfahren, die ich meinen Reiseberichten aus Montenegro hier im Blog nachreiche. Und vielen Dank, liebe Neda, das musste ich einfach weitererzählen.