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Bestechung kann man es nicht nennen, denn ich bezahle ja meine Zeche immer. Aber animiert bin ich nach Besuchen in meinem Lieblingscafé in Mirow trotzdem regelmäßig, für das Kleinod die Werbetrommel zu rühren. Diesmal war es am Ostersonntag ein Stück Obsttorte, mir ist wie Aprikose, das mich in Verzückung geraten ließ.

Außerdem sind auch noch geistige Genüsse im Kaffeehus Kittendorf zu haben und zu beschreiben. Dort liest beispielsweise Erwin Knies am kommenden Freitag, den 6. April, aus seinem in Reimform geschriebenen Buch „Das Philosophem“.

Als wir klein waren, lebten wir nur in der Gegenwart – auf des Kindes schöne und unbeschwerliche Art. Wir können in diesen glücklichen Zustand leider nicht mehr zurückkehren – dennoch sollten wir uns den Blick für das Zugegensein nicht verwehren. Denn die große Kunst des Lebens besteht auch darin, es zu genießen. Stattdessen lassen wir es uns zuweilen verdrießen. Doch es gibt zweifelsohne eine gute Lösung für das Problem – und dabei hilft möglicherweise schlicht und ergreifend „Das Philosphem“.

Für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt, zum Beispiel zu dieser Stunde vielleicht mit einem Schwarzbier und einer Laugenbrezel. Einlass ist um 17 Uhr, Beginn um 18 Uhr. Vorbestellungen unter Telefon 039833 170259.