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Hier scheitern Alexander Lukesch (links) und Glodi Zingu, der später verletzt ausgewechselt werden musste, an der versierten BFC-Abwehr.

Leider nur eine Halbzeit hat die TSG Neustrelitz ihr Regionalliga-Nachholspiel gegen den Tabellenzweiten BFC Dynamo auf Augenhöhe gestalten können. Bei Abpfiff der Partie hieß es im heimischen Parkstadion vor rund 400 Zuschauern klar 0:3 (0:0) aus Sicht der Platzherren.

Auch Zvonimir Teklic findet keinen Weg durch die Dynamo-Reihen.

Dennoch war heute eine ganz andere Neustrelitzer Mannschaft auf dem Rasen, als beim enttäuschenden 0:2 am Ostersonnabend gegen Babelsberg (Strelitzius berichtete). Die Hollerieth-Elf zeigte diesmal eine große kämpferische Leistung, war 90 Minuten lang im Vorwärtsgang und erarbeitete sich mt guten Kombinationen durchaus Chancen. Allerdings musste schon in der 43. Minute die Latte retten, sonst wären die Residenzstadtkicker bereits zur Halbzeit in Rückstand geraten.

Nach dem Seitenwechsel ließen die Dynamos dann immer wieder ihre Klasse aufblitzen, ohne den wirklich ganz großen Fußball zu zeigen. Das 0:1 in der 55. Minute ein sehenswerter Seitfallzieher von Kamm Al-Azzawe nach kurzgetretener Ecke und Flanke volley in den Dreiangel, da gab es für Norman Quindt nichts zu halten. Der Neustrelitzer Keeper zeigte heute wieder tolle Paraden, darunter eine spektakuläre Kopfballabwehr gegen einen heranstürmenden BFC-Spieler. Das 0:2 fiel in der 74. Minute nach einer Unstimmigkeit in der TSG-Abwehr, das 0:3 in der 80. Minute durch einen klassischen Konter, bei dem die Neustrelitzer Verteidigung mühelos überlaufen wurde.

Assinouko wartet noch immer auf Entscheidung

TSG_Auerbach_Assinouko

Lincoln Assinouko fehlt dem Team nach seiner Rotsperre.

Deutlich bemerkbar macht sich das Fehlen von Lincoln Assinouko in der Offensivabteilung, der nach seiner Rotsperre in Halberstadt und zwei ausgesetzten Spielen immer noch auf die Entscheidung des Verbandes wartet. „Wir hängen diesbezüglich völlig in der Luft“, so der verärgerte TSG-Sprecher Stephan Neubauer auf Nachfrage von Strelitzius. Mit dem Cottbuser Schiedsrichter Henry Müller hatte die heutige Partie einen sehr guten Leiter, das muss auch mal aufgeschrieben werden.

Das letzte Wort heute hat Sponsor Frank Weißbach, frisch aus dem Urlaub zurück: „Unsere Jungs hätten mit der Leistung der ersten Halbzeit über 90 Minuten einen Punkt verdient gehabt. Leider fiel die Mannschaft in der zweiten Hälfte in alte Schwächen zurück. Es haperte im genauen Zusammenspiel und bei der Chancenverwertung.“

Die TSG bliebt Vorletzter, der Abstand auf Neugersdorf und Chemie Leipzig beträgt nun fünf Punkte. Am Sonntag muss die Hollerieth-Elf beim Tabellenneunten Union Fürstenwalde antreten.

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