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Protestantische flämische Teppichwirker fertigten im 16. Jahrhundert die 3,6 m hohe Tapisserie „Die Königin von Saba vor König Salomon“. Sie hatten aus Glaubensgründen ihre Heimat verlassen und sich in Wismar angesiedelt. Das Original befindet sich im Stadtgeschichtlichen Museum der Hansestadt Wismar.

Strelitzius-Leser haben in meinem Blog bereits wiederholt Beiträge über das von der Stiftung Mecklenburg initiierte Virtuelle Landesmuseum Mecklenburg lesen können. Am kommenden Montag, angelehnt an das Reformationsjahr 1517 exakt um 15.17 Uhr, schaltet die Stiftung eine neue Sonderausstellung frei. Die Präsentation zur Reformation vor 500 Jahren füllt fünf „Räume“.

Sie behandelt neben theologischen Aspekten auch die Rolle der Fürsten und Stände, die Situation in Klöstern sowie den Niederschlag religiöser und gesellschaftlicher
Veränderungen im Alltag der kleinen Leute. Neben den im Virtuellen Landesmuseum dauerhaft abrufbaren Objekten zur Reformationszeit bietet die bis 31. Dezember 2017 verfügbare Sonderausstellung eine Vielzahl neuer Exponate und verlinkt auf vertiefende Quellen im Internet. Erarbeitet wurde die Ausstellung „Reformation in Mecklenburg“ durch den Schweriner Historiker Dr. Wolf Karge.

www.landesmuseum-mecklenburg.de