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Die Junior Rangergruppe „Fischadler“ mit ihrer Beute nach der Müllsammel-Aktion. Foto R. Gipp, NPA Müritz
Die Junior Ranger der Schwarzenhofer Gruppe „Fischadler“ haben das schöne Wetter am vergangenen Sonntag genutzt, um die Burgwallinsel in der Feisneck vom Müll zu befreien. Begleitet wurden die Nachwuchsnaturschützer von den Nationalpark-Rangern Uwe Lemke und Ronald Gipp. Für die Burgwallinsel gilt zum Schutz der Tiere und Pflanzen ein Betretungsverbot. Trotzdem füllten die Junior Ranger mit dem gesammelten Unrat drei Müllsäcke, wie das Nationalparkamt mitteilt.
„Besonders überrascht hat uns der Fund einer Gardinenstange und Spiegelglas. Da fragt man sich: Wie kommt das da hin?“, wundert sich Ranger Uwe Lemke. Hauptsächlich wurden Plastikmüll und Glasflaschen eingesammelt. Die Junior Ranger ärgert der rücksichtslose Umgang der Besucher mit der Natur. „Plastikschnüre oder Glasscherben können für Tiere zur tödlichen Gefahr werden“, wissen die Jugendlichen.
Den Rangern ist noch mehr aufgefallen. Für eine bessere Zugänglichkeit wurden Uferbereiche freigeschnitten. „Außerdem wurden einige Erlen illegal gefällt“, berichtet Ranger Uwe Lemke. „Angeln ist an der Feisneck in bestimmten Bereichen, von gekennzeichneten Ruderbooten aus und mit gültigem Fischereischein und Angelkarte durchaus erlaubt“, appelliert Lemke weiter an die Bevölkerung. Eine Nutzung der Insel sei also nicht notwendig.
Die Feisneck hat seit jeher eine hohe Bedeutung für erholungssuchende Warener. Mit der Zonierung des Sees und seiner Ufer in nutzbare und geschützte Bereiche wurde hier ein Kompromiss zwischen Nutzung und Naturschutz gefunden.
Ich würde die Insel gern mal wieder betreten und besichtigen, natürlich nur in Begleitung der Ranger. Ich war 1991 das letzte Mal auf der Insel mit dem Boot. Da hatten wir noch Bungalows auf dem Berg. In den 70zigern sind wir oft rüber geschwommen. Ja, lange ist es her… Die Bungalow`s sind weg, die Erinnerungen bleiben, an einen der schönsten Flecke der Jugendzeit.
Ein netter Gruß aus Zwickau
Beste Grüße zurück. Schön, dass mein Blog auch in Zwickau gelesen wird.
Ja, war schön auf der Insel. Die Historie hat einen damals noch nicht weiter interessiert – ist heute halt anders. 2017 waren wir wieder mal an der Feisneck, sind mit dem Boot mal rum gefahren um die Insel und es hat schon gejuckt… aber wir halten uns an die Vorschrift. Ist schon ein schönes Fleckchen Erde dort und zum Glück ja auch Nationalpark – sonst wären sicherlich alles Ferienunterkünfte um den See herum. Netter Gruß aus Zwickau.