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euro-870757_1280Die Neubrandenburger Stadtvertreter haben dem Haushaltssicherungskonzept zugestimmt. Damit ist der Weg geebnet für den Abbau der städtischen Altschulden in den kommenden zehn Jahren. Derzeit hat die Stadt einen Schuldenstand von rund 90 Millionen Euro, bis 2027 soll diese Last abgetragen sein.

Den Großteil der Sparmaßnahmen erbringt die Stadtverwaltung selbst. Unter anderem sollen in der Kernverwaltung und im Eigenbetrieb Immobilienmanagement 50 Stellen wegfallen. Die städtischen Gesellschaften wie die Stadtwerke und die Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft werden künftig mehr Geld an die Stadt abführen und so ihren Beitrag zur Konsolidierung leisten. Durch den Verkauf von Wohnungen soll die städtische Wohnungsgesellschaft einen Betrag von rund 6,7 Millionen Euro zusätzlich erwirtschaften. Außerdem soll die städtische Sportförderung überprüft werden, ist aus der Stadtverwaltung zu erfahren.

„Die Vielfalt der Angebote, die unsere Stadt lebens- und liebenswert machen, ist durch dieses Haushaltssicherungskonzept nicht gefährdet“, so Oberbürgermeister Witt. Das Konsolidierungskonzept ist Voraussetzung für die Unterstützung des Landes beim Schuldenabbau. Aus dem Kommunalen Haushaltskonsolidierungsfonds stellt die Landesregierung in den kommenden Jahren rund 27 Millionen Euro zusätzlich für Neubrandenburg bereit.