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Gesundheit, Landkreis, Landwirtschaft, Mecklenburgische Seenplatte
Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sind am Wochenende zwei verendete Wildenten auf dem Plauer See bei Alt Schwerin aufgefunden worden. Der Verdacht, dass die Tiere mit dem hochpathogenen Influenzavirus H5N8 infiziert waren, haben Untersuchungsergebnisse des Nationalen Referenzlabors des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems am Nachmittag des 14. November 2016 bestätigt. Deshalb hat der Landkreis alle notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Tierseuche nach den europa- und bundesrechtlichen Vorschriften getroffen, heißt es in einer Pressemitteilung.
Im Umkreis von drei Kilometern vom Fundort der Enten ist ein Sperrbezirk eingerichtet worden. Geflügel darf nicht in sowie aus dem Sperrgebiet verbracht werden. Hunde und Katzen dürfen im Sperrgebiet nicht frei herumlaufen.
In einem Umkreis von weiteren zehn Kilometern ist ein so genanntes Beobachtungsgebiet festgelegt worden. Grundsätzlich ist sämtliches Geflügel in den Ställen zu halten. Besuchern darf der Zutritt zu Geflügelställen nicht gestattet werden. Wildvögel sind grundsätzlich fernzuhalten. Sie dürfen keinesfalls mit den Haustieren zusammen gefüttert werden.
„Unser Ziel ist es, alles zu tun, dass die Geflügelpest nicht in die Haustierbestände oder in größere gewerbliche Tierhaltungen eindringt“, sagte Dr. Guntram Wagner, Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes beim Landkreis. „Dazu brauchen wir die verantwortungsvolle Mithilfe aller Geflügelhalter. Die notwendigen Maßnahmen der Hygiene sind ihnen hinreichend bekannt. Vom Desinfizieren des Schuhwerks bis hin zur Abschottung der Tiere von allen Wildvögeln“, appellierte der Amtsleiter nochmals an alle Halter und Züchter von Geflügel.