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Logo2Die Regionalligisten der TSG Neustrelitz müssen morgen auswärts bei Union Fürstenwalde antreten. Gelegenheit für die Residenzstädter, ihr schwer angekratztes Image etwas aufzupolieren. Der schlechteste Saisonstart für die TSG seit Aufstieg in die Regionalliga nagt nicht nur am Selbstbewusstsein der Spieler, sondern auch mächtig an der Stimmung auf den Rängen im Parkstadion.

Aufsteiger Union Fürstenwalde hat in dieser Saison zwar auch noch keine Bäume ausgerissen, rangiert aber vier Plätze vor den Neustrelitzern und wird morgen auf eigenem Platz sicherlich alles daran setzen, weitere Punkte auf sein Konto zu bekommen. Immerhin wurden aus den letzten drei Ligaspielen zwei Zähler eingefahren.

TSG-Co-Trainer Rainer Müller war heute durch Strelitzius nicht für ein Statement zu erreichen. Nachdem sein Team am vergangenen Sonntag gegen Spitzenreiter Carl Zeiss Jena eine gute kämpferische Leistung gezeigt hatte, bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft morgen in Fürstenwalde darauf aufbauen kann. Entscheidend wird einmal mehr sein, das Spiel so lange wie möglich offen zu halten.

Matti Schütt: Auf einen langen Abstiegskampf einstellen

Mein Fußballexperte Matti Schütt schätzt die Partie als für beide Teams richtungsweisend ein, die auf Augenhöhe seien. „Die TSG muss aber gewinnen, um nicht frühzeitig den Anschuss ans Mittelfeld zu verlieren. Ohne die drei Punkte aus Fürstenwalde wird die Situation für unsere Mannschaft langsam prekär, auch wenn am siebenten Spieltag noch keiner abgestiegen ist.“

Morgen heiße es nicht schönen Fußball zu spielen, sondern Fußball zu arbeiten und mehr als 100 Prozent zu geben, so Matti Schütt. „Die Truppe muss auch mal für den Trainer spielen, der wird letztlich ebenfalls an Punkten geessen.“ Was die Neustrelitzer Fans angehe, so müssten sie sich auf eine Saison des langen  Abstiegskampfes einstellen. Die Zeit des Kampfes um die Meisterschaft sei erst einmal vorbei.