Schlagwörter
Ausstellung, Fotografie, Kunst, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Tiere
Die Ausstellung ist so ungewöhnlich wie ihre Entstehungsgeschichte. Der tschechische Fotograf Dalibor Gregor hat sich auf Bilder von Pferden spezialisiert und sich dank mehrerer Bücher und vieler Ausstellungen einen internationalen Ruf erworben. Über kurz oder lang musste ihn sein künstlerischer Weg auch zur Ostsee-Quadrille, Europas größter Friesenpferde-Show, führen. In ihr reitet die Neustrelitzerin Christine Kalmeier mit, die mir die Geschichte erzählt hat. Inzwischen hat Dalibor Gregor auch zwei Fotobände zur Quadrille vorgelegt. Eines der Bücher hatte der Residenzschlossverein Mirow mit einer Einladung an Pferdeliebhaberin Königin Elizabeth II geschickt (Strelitzius berichtete).
Über die Quadrille kommt die tschechische Pferdebesitzerin Dr. Olga Darmovzalová ins Spiel, deren Tochter das Down-Syndrom hat. Der bekannte Fotograf hat die Begegnung von Kindern, die diese Behinderung haben, mit den Tieren in Bildern festgehalten. Entstanden sind bewegende Fotografien voller Glück.
Nun reist Dr. Olga Darmovzalová mit ihrer Tochter extra am Sonnabend aus Tschechien nach Mirow, um andere Familien mit behinderten Kindern oder auch Vereine und Einrichtungen auf diesem Gebiet zu treffen und sich auszutauschen. Die Ausstellung selbst ist nur für diesen einen Tag in der Remise zu sehen. Sie wird in Anwesenheit von Dalibor Gregor um 10 Uhr feierlich eröffnet. Am Nachmittag können barocke Pferde mit Reitern in historischen Kostümen beim Fotoshooting bewundert werden, teilte Christine Kalmeier weiter mit. Im Schloss Mirow werden spezielle Führungen angeboten.
