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logo_psvDas schwarze Transparent, mit dem die Drittliga-Volleyballer des PSV Neustrelitz Team Wesenberg am Tiergarten-Kreisel zur morgigen letzten Partie der Saison in die heimische Strelitzhalle einladen, passt zur Trauer über den seit dem letzten Wochenende besiegelten sportlichen Abstieg der Heß-Truppe. Bis zum Mai kann die Truppe noch auf ein Wunder hoffen. Es kommt nicht selten vor, dass Mannschaften ihr Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen.

„Bei dem gigantischen Zuspruch der Fans und bei den vielen Zusagen aus dem Sponsorenbereich, uns auch eine weitere Drittliga-Saison zu unterstützen, würde uns das Herz bluten, eine Etage tiefer zu spielen“, sagte mir Coach Dirk Heß vor dem Spiel gegen den VfL Pinneberg. Andererseits weiß der Trainer auch, dass er mit dem derzeitigen Kader am Limit angekommen ist. „Es wäre schon eine Sensation gewesen, wenn wir die Liga aus eigenen Kräften gehalten hätten.“ Immer wieder habe es Probleme gegeben, auf alle Spieler zuzugreifen, und dringend müsse auch Organisation und Traineramt getrennt werden. „Ich spreche mich selbst nicht von Fehlern frei, hatte einfach zu viel um die Ohren.“

Morgen, Anpfiff ist um 18 Uhr, soll die treue Fangemeinde des PSV „noch mal ein paar schöne Punkte von uns sehen. Und wenn es uns gelingt, die tolle Leistung vom letzten Spiel in Wriezen noch einmal abzurufen, dann ist gegen den Tabellenvierten alles drin“, so der Trainer. „Wir haben unsere Anhänger auch zu Hause nicht immer verwöhnt.“