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Wer Cannabis pflanzt, sollte sich wenigstens unauffällig verhalten. Zum zweiten Mal  an diesem Wochenende ist eine Hanf-Plantage nach ruhestörendem Lärm ihrer Betreiber aufgeflogen. Zunächst war die Polizei in Friedland fündig geworden (Strelitzius berichtete), nun war am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr ein 28-Jähriger im Neubrandenburger Ponyweg fällig. Den Beamten stach schon an der Wohnungstür der charakteristische Geruch in die Nasen, hinter der sich 30 ausgewachsene und rund 100 Jungpflanzen des berauschenden Krautes verbargen.

Damit nicht genug, fanden sich bei dem jungen Mann auch noch mehrere Kleinkaliberwaffen, Munition, Wurfsterne, Wurfmesser und die sogenannten „Polenböller“. Da kommt einiges zsuammen. Neben einer Anzeige wegen
unzulässigen Lärms erwarten den Wohnungsinhaber noch Anzeigen wegen
des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz, das Sprengstoffgesetz und wegen unerlaubten Anbaus und Besitzes von Betäubungsmitteln. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.