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In Neustrelitz werden auch weiterhin Flüchtlinge dezentral untergebracht. „Das hat bei uns Priorität und wir haben damit gute Erfahrungen gemacht“, sagte mir Rathaussprecherin Petra Ludewig heute in einem Gespräch. Neuwo und GWG hätten genügend leerstehenden Wohnraum, um auch die noch angekündigten rund 45 Asylbewerber zu versorgen. 220 Menschen seien bereits untergebracht. „Wie lange das bei weiteren Zuweisungen noch so geht, steht allerdings auf einem anderen Blatt“, betonte Petra Ludewig.

Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge in Neustrelitz liefen bis jetzt weitgehend reibungslos, bilanzierte die Sprecherin. Das sei vor allem auf eine gute Vernetzung im Sozialbereich zurückzuführen, die sich in den vergangenen Jahren in der Stadt entwickelt hat.

Am 6. Oktober wird es unter dem Motto „Neustrelitz hilft“ im Rathaus einen Runden Tisch aller Verantwortungsträger zu Flüchtlingfragen geben. Dabei wird auch das Jobcenter vertreten sein, um beispielsweise zu klären, ob und wie Asylbewerber beschäftigt werden können. Außerdem soll beraten werden, ob ein Koordinator für Flüchtlingsangelegenheiten ins Rathaus einziehen soll.