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Der Finanzausschuss der Neubrandenburger Stadtvertretung hat dem Kommunalparlament empfohlen, für das ungeliebte Theater-Fusionsmodell der Landesregierung zu stimmen. Der Beschluss erfolgte mehrheitlich. In der kommenden Woche werden sich weitere Neubrandenburger Ausschüsse mit dem Topthema dieser Tage beschäftigen, bevor am Donnerstag die Stadtvertretung im zweiten Anlauf abschließend votieren will.

Gestern hatten die Neustrelitzer Stadtvertreter die Pläne aus Schwerin deutlich abgelehnt, aber auch für das Gegenmodell weiterer Eigenständigkeit der Theater und Orchester GmbH keine Mehrheit erzielt. Sie wollen im Mai erneut tagen.

Die Kommunalvertretungen stehen unter dem Druck unmissverständlicher Worte aus dem Brodkorb-Ministerium. Stellen sich die Gesellschafter der TOG quer, fließen keine Sonderzuweisungen mehr. Das dürfte die Insolvenz der in roten Zahlen steckenden Gesellschaft bedeuten. Die Rede ist von rund 750 000 Euro Defizit aktuell, Tendenz steigend. Der Kreistag hat sich dem Druck bereits gebeugt.