Die Gemeinde Wustrow in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte hat heute offiziell ihren Wappenbrief erhalten. Innenminister Christian Pegel überreichte diesen an den Bürgermeister der Gemeinde Steffen Franz und bestätigte damit das Recht der Gemeinde, ihr Wappen offiziell zu führen. Das Wappen wird im Wappenbrief wie folgt beschrieben: „Umgeben von vier blauen Eckflanken in Silber ein Kranz aus acht nach außen gerichteten grünen Lindenblättern.“
In der jüngsten Wesenberger Stadtvertretersitzung hat Bürgermeister Steffen Rißmann bekanntgegeben, dass in der Straße Siedlung in der Woblitzstadt zeitnah elf Bäume (Stadtbirne) als Ausgleichmaßnahme für die Fällung der Bäume in der Bahnhofstraße gepflanzt werden. In Absprache mit dem Landkreis Seenplatte wurde diese Baumart gewählt, und so soll die ehemalige Baureihe in der Siedlung wiederhergestellt werden. Die Rotdornbäume bleiben bestehen, werden aber dann, wenn erforderlich, durch Stadtbirnen ersetzt.
Die Pragsdorfer Kirche ist um 1350 errichtet worden. Foto: Amt Stargarder Land
Die Gemeinde Pragsdorf (Amt Stargarder Land) erhält ein eigenes Wappen. Das Innenministerium hat den entsprechenden Wappenbrief an Bürgermeister Ralf Opitz versandt.„Wappen sind wie kaum ein anderes Zeichen geeignet, Wertvorstellungen und Heimatverbundenheit zu fördern“, sagt der Landesinnenminister Christian Pegel und weiter: „Ich freue mich sehr dem Wunsch der Gemeinde nachzukommen, die durch ein eigenes Wappen Interesse daran zeigt, die eigenen Traditionen zu bewahren.“
Mit einem Fest am Feuerwehrhaus in Userin hat die Gemeinde ihr Wappen offiziell in Dienst gestellt. Nachdem seit 1995 immer wieder Versuche unternommen worden waren, für die Gemeinde Userin ein Wappen zu entwickeln und verschiedene Entwürfe abgelehnt wurden, genehmigte das Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Januar 2023 endlich den eingereichten Vorschlag (Strelitzius berichtete), schreibt Gemeindevertreter Ralph Pankow.
Am vergangenen Freitag wurde der Wappenbrief durch den hierfür angereisten MV-Innenminister Christian Pegel feierlich übergeben. Bei Sonnenschein und musikalischer Begleitung durch die Gesangsgruppe Klein Vielen wurden unter anderem die Fahne der Gemeinde Userin gehisst und das neue Eingangsschild am Feuerwehrhaus enthüllt. Außerdem übergab der Feuerwehrverein Userin den aktiven Kamerad*innen neue Poloshirts sowie der Jugendfeuerwehr Basecaps – natürlich jeweils mit dem aufgestickten Wappen. Im Anschluss gab es noch kleinere Aktionen für die Kinder und reichlich Tanzmusik von DJ Bart.
Kurz vor der feierlichen Indienststellung sprachen die Gemeindevertreter, Vertreter der Feuerwehr sowie des Amtes Neustrelitz-Land mit Christian Pegel und dem Landtagsabgeordneten Andreas Butzki (SPD) bei Kaffee und Kuchen über die bauliche Erweiterung des Feuerwehrhauses. Die Gemeindevertretung bedankt sich bei allen Helfer*innen für die Unterstützung und hofft, mit dem eigenen Wappen noch mehr Identität zu stiften und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken.
OffizielleBeschreibung des genehmigten Wappens
„Über blauem Wellenschildfuß, dreigeteilt durch zwei silberne Wellenbalken, gespalten in Rot und Gold; vorn sechs goldene gedeckelte Trinkpokale in 2-2-2 angeordnet; hinten ein schräglinks liegender schwarzer Baumstamm mit drei rot-goldenen Flammen.“
MinisterChristian Pegel (rechts) übergibt Bürgermeister Axel Malonek den Wappenbrief.
Neues aus der Gemeinde Userin gibt es jetzt per WhatsApp. Bürgermeister Axel Malonek hat mich über die Einrichtung des Nachrichten-Tickers „Häms schon hürt“ informiert, der ausschließlich den Gemeindevertretern zur Information der Bürger vorbehalten ist. Reaktionen, Fragen, Hinweise oder Neuigkeiten können durch die anderen Teilnehmer nur direkt an einen Gemeindevertreter seiner/ihrer Wahl gesendet werden. „Wir hoffen, über die Gruppe Nachrichten, Informationen und Aktionen der Gemeinde Userin so vielen wie möglich zugänglich zu machen“, so Axel Malonek. „Wir als Gemeindevertretung haben in den vergangenen Jahren bereits auf unterschiedlichen Kanälen wie Homepage, Gemeindezeitung, DorfFunk-App, Aushänge versucht, unsere Einwohner über aktuelle Themen der Gemeinde zu informieren. Leider konnten wir bisher noch keinen zufriedenstellenden Weg finden, über den wir zeitnah eine große Gruppe erreichen.“
Eine Aufnahme in die WhatsApp-Gruppe erfolgt nur auf eigenen Wunsch per Direktinformation (Telefon, WhatsApp, Mail, persönlich) an den Gemeindevertreter seiner/ihrer Wahl. Gruppenmitglieder können ihren Einladungslink auch teilen. Feine Sache, findet Strelitzius, und ist auf Empfehlung seines Blogpartners Axel Malonek jetzt Mitglied Nummer 82.
Das Useriner Wappen wird am 18. August mit einem Fest offiziell eingeführt.
Bürgermeister Axel Malonek stellt Wappen und Fahne auf dem Jahresempfang der Gemeinde vor. Foto: Ralph Pankow
Die Gemeinde Userin darf jetzt ein eigenes Wappen führen und auch Flagge zeigen. Eine entsprechende Genehmigung ist von der Landesregierung erteilt worden.
Wie der Minister für Inneres, Bau und Digitalisierung Christian Pegel in einem Brief an Bürgermeister Axel Malonek schreibt, sind Wappen „wie kaum ein anderes Zeichen geeignet, Wertvorstellungen, Heimatverbundenheit und Geschichtsbewusstsein zu fördern. Sie spiegeln die Besonderheiten der örtlichen Gemeinschaft auf anschauliche Art und Weise wider und können deshalb ein repräsentatives Aushängeschild für die Aktivitäten der Gemeinde sein. Der Wunsch nach einem eigenen Wappen und einer eigenen Flagge zeigt das Interesse der Gemeinde, ihre kulturhistorischen Traditionen zu bewahren und den deutlichen Willen der´Gemeindevertretung, die Selbstverwaltung auch in einem eigenen Symbol sichtbar zu machen.“
Userin hat 2021 sein 675. Jubiläum begangen. Die drei Wellen im Wappen stehen für die großen Seen Woblitz, Labus und Useriner See. Die sechs Pokale sind dem Wappen des mit der Useriner Geschichte verbundenen Adelsgeschlechts derer von Dewitz entlehnt. Die Trinkgefäße symbolisieren die sechs Ortsteile, aber auch Geselligkeit und Verbundenheit, war von Axel Malonek zu erfahren. Das brennende Holz erinnert an die Brandrodung, mittels der sich die Erstsiedler Ackerflächen erschlossen, aber auch an die drei Teeröfen, die in Groß Quassow, Zwenzow und Voßwinkel betrieben wurden.
Der Bürgermeister sagte mir, dass Wappen und Fahne mit einer Veranstaltung im Sommer 2023 in Userin offiziell eingeführt werden sollen. Dazu wird auch der Minister eingeladen.