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Schlagwort-Archiv: Hübner

„Nachlass“ und „Vom Ende eines Zeitalters“: Bekannte Dokfilmmacher kommen nach Neustrelitz ins Fabrik.Kino

12 Dienstag Nov. 2024

Posted by Strelitzius in Film

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Dokfilm, Fabrik.Kino, Hübner, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Voss

Christoph Hübner und Gabriele Voss (beide 1948 geboren) gehören zu den wichtigen zeitgenössischen Dokumentaristen. Nicht nur durch ihre Filme, auch durch ihre Texte und ihr filmpolitisches Engagement haben sie wichtige Beiträge zum Dokumentarfilm hierzulande und zur Wahrnehmung des Dokumentarfilms als einer eigenständigen, künstlerischen Form des Films beigetragen. Foto: FilmKino

Die beiden bekannten Dokumentarfilm-Regisseure Christoph Hübner und Gabriele Voss kommen nach Neustrelitz in das Fabrik.Kino am Sandberg, um zwei ihrer Filme vorzustellen. Am Samstag, 16. November, um 19.30 Uhr läuft im Fabrik.Kino 1 der Film „Nachlass“ in dem die beiden Filmemacher sich mit fünf Nachkommen von NS-Tätern und zwei von Holocaust-Überlebenden unterhalten. Die klug geführten und ruhigen Interviews werden nur unterbrochen von Aufnahmen des Umbaus der KZ-Gedenkstätte Buchenwald, der „Topographie des Terrors“ in Berlin und des Anfertigens von Stolpersteinen.  

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Gespräche in Neustrelitz sind die geilsten: Charly Hübner und Regisseure von „Micha denkt groß“ kommen gern wieder in die KOF

25 Sonntag Aug. 2024

Posted by Strelitzius in Film

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Alte Kachelofenfabrik, Gespräch, Hübner, Jessen, Kino, Mecklenburg-Strelitz, Micha denkt groß, Neustrelitz, Schütte

Charly Hübner, Jan Georg Schütte und Lars Jessen (von links) haben den Abend in der KOF in Neustrelitz ebenso wie ihr Publikum genossen.

Zu dem wirklich schönen Filmabend am Freitag in der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz (Strelitzius berichtete kurz) sondere ich wie angekündigt noch ein paar Zeilen ab. Allem voran ist natürlich die Impro-Komödie „Micha denkt groß“ zu würdigen, die völlig zu Recht mit viel Applaus bedacht worden ist. Da ist den Regisseuren Lars Jessen und Jan Georg Schütte und den Darstellern um Charly Hübner, Jördis Triebel und Peter Kurth wirklich ein kleines Juwel gelungen. Erzählt wird die Geschichte des Video-Designers Micha (Charly Hübner), der in einem Dorf in Sachsen-Anhalt die marode Pension seiner verstorbenen Eltern in ein Luxushotel samt Wellness-Oase verwandeln will. Bei aller Skepsis, die ihm begegnet, versiegt dann auch noch das Grundwasser in Klein Schnapsleben.

Beim anschließenden Filmgespräch mit Jessen, Schütte und Hübner schieden sich durchaus die Geister. So wurde diskutiert, ob nicht ein festgefügtes Drehbuch dem Improvisieren vorzuziehen sei. Letztlich wurde abgestimmt, und es fand sich eine deutliche Mehrheit für das an diesem Abend auf der Leinwand erlebte freie Spiel. Was übrigens bei Mimen außerordentlich beliebt ist, wie zu erfahren war, auch wenn viel Mut und Risikofreude gefordert seien. „Man muss sich auf das Experiment einlassen. Drehbücher sind oft nicht das wahre Leben“, machte Schütte deutlich, zugleich Darsteller. Im Publikum Platz genommen hatte auch die Schauspielerin Karoline Schuch, die das nur bestätigen konnte. „Wir haben uns aufeinander verlassen“, ergänzte Lars Jessen zur Teamleistung.

Wasseraktivisten dürften bei „Micha denkt groß“ vielleicht nicht so auf ihre Kosten kommen. Das knappe Nass als ein menschliches Recht ist hier eher Mittel zum Zweck der brandaktuellen Botschaft in Zeiten der bedrohten Demokratie. Jan Georg Schütte formulierte es am Ende des anregenden, spannenden, emotionalen Gesprächs noch einmal für alle: „Leute, redet miteinander, haut euch mal auf die Mütze, aber setzt euch anschließend hin und trinkt ein Bier zusammen.“ So geschehen auch ausgangs von „Micha denkt groß“.

Charly Hübner genoss „beseelt“ sein Heimspiel in Neustrelitz. „Die Gespräche hier sind die muntersten, die geilsten. Ist ja auch meine Heimat. Unser Job war es, mit der Taschenlampe auf die Dinge zu zeigen, die Flitzpiepen glaubhaft darzustellen.“ Was herausgekommen ist, wurde von einer Zuschauerin des Kinoabends als „wunderbare Karikatur“ bezeichnet. Hübners Fazit, auch im Film von ihm zu hören: „Wir müssen uns alle kümmern und dürfen nicht darauf warten, dass andere drängende Probleme für uns erledigen.“ „Wir kommen gern wieder“, schloss Jan Georg Schütte.

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Impro-Komödie „Micha denkt groß“: Charly Hübner und das Regieteam ernten in Neustrelitz viel Beifall für ihren Film

24 Samstag Aug. 2024

Posted by Strelitzius in Film

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Schlagwörter

Alte Kachelofenfabrik, Hübner, Improkomödie, Jessen, Kino, Mecklenburg-Strelitz, Micha denkt groß, Neustrelitz, Schütte

Hauptdarsteller Charly Hübner, die Regisseure Jan Georg Schütte, der auch mitspielt, sowie Lars Jessen und Fabrik.Kinoleiter Horst Conradt (von links) stellen sich den Fragen des Publikums.

Großer Auflauf gestern Abend in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz. Zum Bundestart lief der neue Film „Micha denkt groß“ in der Fabrik.Scheune und parallel im Fabrik.Kino 1. Mit dabei Hauptdarsteller Charly Hübner und das Regieteam Lars Jessen/Jan Georg Schütte, die für die Impro-Komödie viel Beifall ernteten und sich im Anschluss den Fragen des Publikums stellten.

Mehr dazu morgen Vormittag. Der empfehlenswerte Film ist noch bis einschließlich kommenden Mittwoch jeweils um 20.15 Uhr zu sehen.

Da blieb kein Stuhl leer…

Neuer Film mit Charly Hübner in der Hauptrolle: Darsteller kommt zum Bundesstart nach Neustrelitz

10 Samstag Aug. 2024

Posted by Strelitzius in Film

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Schlagwörter

Bundesstart, Fabrik.Kino, Film, Hübner, Mecklenburg-Strelitz, Micha denkt groß, Neustrelitz

Foto: Pandora-Film

Bundesstart des Films „Micha denkt groß“ von Lars Jessen und Jan Georg Schütte: Hauptdarsteller Charly Hübner und das Regieteam sind am 23. August um 20 Uhr im Fabrik.Kino in Neustrelitz zum Gespräch Gast. Hübner ist in Neustrelitz geboren und machte hier seine ersten Theatererfahrungen. In diesem Film ist er der Selfmade-Unternehmer Micha, der aus Berlin in das kleine Dorf seiner Kindheit, nach Klein-Schappleben in Sachsen-Anhalt zurückkehrt. 

Es ist ein heißer, trockener Sommer. Im Gepäck hat der Game-Designer eine Idee, ja, eine Vision! Aus dem maroden ehemaligen Hotel seiner Eltern will er ein Luxushotel mit Wellness-Oase für gestresste Großstädter machen. Die zerstrittene Dorfgemeinschaft ist skeptisch, was Michas Vorstellungen in Bezug auf ihre Beteiligung an diesem waghalsigen Projekt angeht. Lediglich Michas Schulfreundin Tina und seine Partnerin Jenny lassen sich darauf ein, Michas ehrgeizigen Pläne weiterzuverfolgen. Die anhaltende Hitze, das versiegende Grundwasser und die mit Genuss verbreiteten Verschwörungstheorien des pensionierten Lehrers Bernd Schlüter tun das ihrige. Am Ende liegt das ganze Dorf auf dem Trockenen – und seine Bewohnerinnen müssen lernen, dass sich die Zukunft von Klein-Schappleben nur gemeinsam gestalten lässt.

„Wir freuen uns sehr auf den Film und auf den Besuch von Charly Hübner und dem Team. Uns erwartet eine unterhaltsam aufgedrehte Komödie mit skurrilen Figuren und viel Improvisationscharme“, so Horst Conradt, Kinoleiter am Sandberg.

Kartenvorbestellungen unter 03981 – 20 31 45. Der Film läuft danach noch bis zum 28. August täglich um 20.15 Uhr.

Schöner Sonntagvormittag im Landestheater Neustrelitz: Von Charly Hübner kann man einfach nicht genug bekommen

04 Sonntag Feb. 2024

Posted by Strelitzius in Leute

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Gespräch, Hübner, Landestheater, Lesung, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Schütt

Ich bin ja seit Jahren Fan von Charly Hübner, und damit offenbar nicht allein. Jedenfalls war heute Vormittag im Landestheater Neustrelitz kein Ticket mehr für seinen Auftritt an der Seite von Autor Hans-Dieter Schütt zu haben. Im Gegenteil, es wurden noch ein paar Stühle ins Parkett gestellt. Und kaum war der Ausnahmemime von Schauspieldirektor Maik Priebe angekündigt und Hübner hatte einen Schritt auf das Podium gesetzt, da brandeten auch schon Beifall und Jubel auf. Ein Heimspiel des 1972 in Neustrelitz geborenen Gastwirtssohns aus Carwitz in der Feldberger Seenlandschaft, der felsenfest zu seiner Heimat steht und trotz seiner bemerkenswerten schauspielerischen Laufbahn, trotz seines Formates immer einer von uns und von hier geblieben ist. In aller Bescheidenheit und liebenswerten Kantigkeit.

Was als Lesung aus dem im vergangenen Jahr erschienenen Porträt- und Interviewbuch „Backstage Hübner“ angekündigt war, kam als höchst informative und amüsante Plauderei der beiden Herren auf der Bühne daher, Schütt gab Fragen vor, und Hübner legte los in seiner unnachahmlichen Art, die wir kennen und lieben. Von der Kindheit als Carsten über die Gnade der späten Geburt bis zur Gegenwart mit neuesten Produktionen, von seiner besonderen Beziehung zum Neustrelitzer Theater, vom Unterschied zwischen auf der Bühne und vor der Kamera, von Kommissar Bukows TV-Abgang bis hin zu Heavy Metall und Hübners Erstling von 2021 „Motörhead oder warum ich James Last dankbar sein sollte“. Aus dem Buch hat er am Ende der anderthalb Stunden auch tatsächlich zwei Passagen gelesen. Wen wundert es noch, auch als Schriftsteller ist er mit einigem Talent gesegnet, wenn nicht gar mit Wortgewalt. Heavy eben, der Mann. Lange Schlange im Foyer, als er im Anschluss an den höchstverdienten rauschenden Schlussapplaus noch eine Signierstunde anhängte.

Von Charly Hübner kann man einfach nicht genug bekommen. Eben noch hatte er im Landestheater mit Karen Miosga aus Uwe Johnsons Jahrhundertroman „Jahrestage“ gelesen, eben noch sind „Mittagstunde“ und sein Regiedebüt „Sophia, der Tod und ich“ auf der Leinwand zu erleben gewesen, eben hat er aus diesem grauen einen schönen Sonntag gemacht, und schon freut man sich auf noch mehr von ihm. Er kommt wieder nach Neustrelitz, zurück zu seinen Wurzeln und zu Menschen, die ihn einfach mögen. Da bin ich so was von sicher. Das braucht er auch, das erdet. Danke Charly Hübner, und danke, liebe Theater und Orchester GmbH.

HÜBNER (backstage): Charly Hübner und Hans-Dieter Schütt lesen im Landestheater Neustrelitz

31 Mittwoch Jan. 2024

Posted by Strelitzius in Literatur

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Gespräch, Hübner, Landestheater, Lesung, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Schütt

Eine Lesung mit Charly Hübner und Hans-Dieter Schütt gibt es am kommenden Sonntag, 4. Februar, um 11 Uhr, im Landestheater Neustrelitz. Es sind wenige Restkarten verfügbar – unter 03981 20 64 00 oder Ticket einfach online buchen unter https://tog.de/projekte/huebner-backstage/.

Er kann in seinem Spiel bravourös stutzig sein, brummig stupide oder liebenswert betriebsselig, er kann mit Leib und Seele nach der Welt greifen und all seinen plebejischen Realitätssinn virtuos mit dem Grotesken kurzschließen: Charly Hübner, Jahrgang 1972, Gastwirtssohn aus Feldberg-Carwitz. Ein faszinierender Ausnahmespieler auf der Bühne des Deutschen Schauspielhauses Hamburg und vor der Kamera. Seine Kunst: Höhenflüge im Höllentief. Noch eine Schleife Verlorenheit, noch eine Prise Verzweiflung, noch einen Humpen Witz. Am liebsten spielt Hübner wohl am Schnittpunkt, wo die Spannung zwischen Eingelöstem und Ersehntem am unerträglichsten ist. Jenseits aller Kultur, mit der wir einander abdämpfen und abrichten.

Mit dem Journalisten Hans-Dieter Schütt führt er in seinem Buch „Hübner (backstage)“ Gespräche über Herkünfte und Hingaben, erzählt von seinem Dokumentarfilm „Wildes Herz“, einem Porträt des Frontmannes „Monchi“ Gorkow der Punkband Feine Sahne Fischfilet und seinem Buch über „Motörhead“.

Ein Genuss: Charly Hübner und Caren Miosga lesen in Neustrelitz aus „Jahrestage“ von Uwe Johnson

21 Donnerstag Dez. 2023

Posted by Strelitzius in Literatur

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Hübner, Johnson, Landestheater, Lesung, Mecklenburg-Strelitz, Miosga, Neustrelitz

Manche Weihnachtsgeschenke kommen etwas früher. „Einfach nur genießen“, hatte mir TOG-Kommunikations- und Marketingchefin Wenke Frankiw am Dienstagmorgen noch geschrieben. Und, es war ein Genuss, den Charly Hübner und Caren Miosga am Abend dem Publikum im ausverkauften Landestheater Neustrelitz zuteil werden ließen. Schauspiel-Star und TV-Star, einfühlsam begleitet von der Pianistin Minon Gloger, lasen aus Uwe Johnsons zwischen 1970 und 1983 erschienenen Meisterwerk „Jahrestage“ und wurden vom dankbaren Publikum mit viel Applaus bedacht. Das war schon sehr besonders, Vortragskunst vom Feinsten!

Den Protagonisten ist es gelungen, den gewaltigen, vierbändigen Roman Johnsons mit seinen 1703 Seiten um die zentrale Figur Gesine Cresspahl in einem eindrucksvollen Auszug vorzustellen und Lese-/Hörlust auf mehr zu machen. Eine Familiengeschichte, eingebettet in Weltgeschichte, die berührt und sensibilisiert für die Gegenwart. Und das Gastspiel eine Sternstunde mehr für das Theater der Residenzstadt.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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