Zur Mittagszeit hat ein Mann in der Warener Innenstadt gestern für einige beunruhigte Gesichter gesorgt. Er soll gegen 12.50 Uhr unter anderem auf dem Neuen Markt mit einer Pistole auf Passanten gezeigt haben und danach mit der Pistole in der Hand durch die Stadt gelaufen sein.
Während Warener Polizisten am Freitagabend gerade wegen eines Ladendiebs im Einsatz waren, kam ein 21-Jähriger auf die Beamten zu und schilderte ihnen eine Bedrohung am Vorabend. So soll er am Donnerstag gegen 23.30 Uhr in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße in Waren-West auf dem Rad unterwegs gewesen sein. Dabei kam ihm ein 39-Jähriger auf einem E-Scooter entgegen. Der ihm bekannte Mann soll ihn dann mit einer Waffe bedroht haben und bei der Weiterfahrt in Richtung Springer Straße kurz gefolgt sein. Zum möglichen Motiv dieser Tat dauern die Ermittlungen an.
Am gestrigen Sonnabend gegen 20.30 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg durch Zeugen mitgeteilt, dass ein 39-jähriger deutscher Staatsangehöriger ein Bild von sich mit einem schusswaffenähnlichen Gegenstand in der Hand und verbalen Bedrohungen via Messenger versandt hat. Weiterhin wurde bekannt, dass sich die Person fußläufig in Waren West aufhalten soll. Nach Eingang der Meldung erfolgte umgehend der Einsatz von sechs Funkstreifenwagen in dem entsprechenden Bereich, hierbei konnte der Tatverdächtige trotz mehrstündiger Nahbereichsfahndung Stand 4.15 Uhr jedoch nicht festgestellt werden.
Am späten Sonnabend gegen 22.40 Uhr hat ein 18-jähriger Deutscher in der Strelitzer Straße in Neustrelitz mit einem Messer in der Hand für Aufregung gesorgt. Er soll beeinflusst, aggressiv und auf Besucher eines Stadtfestes bedrohlich gewirkt haben. Zeugen riefen die Polizei.
Gestern Mittag hatten Röbeler Polizisten einen Einsatz in einer Gartenanlage in Sietow wegen einer Bedrohung. Gegen 12.40 Uhr meldete sich die betroffene 40-Jährige beim Notruf und schilderte, dass ein Gartennachbar auf sie und einen weiteren, 48-jährigen Anwesenden mit einem Beil zukam und beiden mit dem Tod drohte. Nach mehrmaliger Aufforderung verließ er den Gartenbereich der Frau wieder.
Zur Mittagszeit hat ein 28-Jähriger im Rathaus in Neubrandenburg einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der polizeibekannte Deutsche, der bereits mehrfach psychisch auffällig war, befand sich erneut in einem psychischen Ausnahmezustand. Er soll im Amt gewesen, um etwas zu erledigen. Anscheinend fehlten ihm ein paar notwendige Unterlagen. Dann zog er ein Messer und stach damit in der Luft bedrohlich in Richtung der Mitarbeiter.
Am heutigen Pfingstmontag kam es gegen 14 Uhr zu einem Polizeieinsatz in der Ortschaft Siedenbrünzow bei Demmin. Zuvor wurde über die Rettungsleitstelle bekannt, dass es in einer Wohnung zu einer Bedrohungssituation gekommen sein soll. Während des Einsatzes kam es durch Beamte des Polizeihauptreviers Demmin zu einer Schussabgabe gegen eine 20-jährige Deutsche, wodurch diese verletzt wurde.
Ein Jugendlicher soll gestern Abend einen Mann in einem Einkaufsmarkt in der Mirower Chaussee in Wesenberg bedroht haben. Der 15-jährige Deutsche war zuvor mit Kumpels im Laden des 57-jährigen Vietnamesen gewesen. Dort sei die Gruppe nach Aussage des Ladenbesitzers zu laut gewesen und sollte den Laden in der Innenstadt verlassen. Dabei soll der Tatverdächtige die Geschäftstür so zugeschlagen haben, dass sie beschädigt wurde. Die Jugendlichen liefen weg, der Ladeninhaber verfolgte die Gruppe bis zum Einkaufsmarkt.
Landesinnenminister Christian Pegel mahnt im Vorfeld der Bundestagswahl 2025, besonders vorsichtig vor Desinformation und Fake News zu sein. „In einer Demokratie ist der Schutz einer freien und fairen Wahl essenziell. Desinformationen und gezielte Falschnachrichten stellen eine Gefahr für die Meinungsbildung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt dar. Wir alle sind gefordert, diesen Bedrohungen entschieden entgegenzutreten“, so Pegel.
In Zeiten, in denen soziale Medien und digitale Plattformen zunehmend zur Hauptquelle von Informationen werden, sei es besonders wichtig, kritisch mit Inhalten umzugehen. Fake News würden oft gezielt verbreitet, um Misstrauen in staatliche Institutionen, demokratische Prozesse oder politische Akteure zu säen. Pegel warnt vor den möglichen Folgen: „Desinformation gefährdet nicht nur den demokratischen Diskurs, sondern auch das Vertrauen in die Wahlen selbst. Das dürfen wir nicht zulassen.“
Zwei Männer haben gestern gegen 17.20 Uhr ein Bekleidungsgeschäft am Markt in Neubrandenburg mit einer mutmaßlich gestohlenen Jacke verlassen wollen. Ein Ladendetektiv, der die beiden zuvor beim möglichen Diebstahl beobachtet hat, stellte sich ihnen in den Weg und sprach sie an. Einer der beiden schubste ihn sofort, war verbal aggressiv und bedrohte den 45-Jährigen mit einem Messer. Der Ladendetektiv zog sich dadurch zurück und rief die Polizei. Die beiden Verdächtigen flohen in Richtung Turmstraße. Der Stehlschaden beträgt etwa 60 Euro.