Ein Freiwilliges Ökologisches Jahr bei der BUNDjugend Neubrandenburg bietet viele Möglichkeiten und Aufgabenfelder – von der Veranstaltungsplanung bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit, kreative Umweltbildung mit Kinder- und Jugendgruppen, praktischer Naturschutz und umweltpolitische Aktionen. Der BUND eröffnet die Chance sich in den verschiedensten Bereichen auszuprobieren und wiederzufinden.
Unternehmen, die sich für die Förderung von Qualität und Nachhaltigkeit in der Region des Müritz-Nationalparks einsetzen, können sich bis zum 28. Februar als Müritz-Nationalpark-Partner bewerben. Die Partnerschaft ermöglicht nicht nur eine erhöhte Sichtbarkeit in der Region, sondern auch den Austausch von Wissen innerhalb des Netzwerks, die Teilnahme an Weiterbildungen und die Einbindung in digitale Marketingformate. „Wir wollen gemeinsam mit unseren Partnern den einzigartigen Naturraum des Müritz-Nationalparks bewahren und die nachhaltige Entwicklung in der Region vorantreiben“, erklärt Therese Thümmler, Betreuerin der Nationalpark-Partnerinitiative.
Umweltpraktikanten bei der Preisverleihung zur Kratzeburger Fledermausnacht. Foto: B. Lüthi Herrmann)
Noch bis zum 15. Januar können sich Studierende aller Fachrichtungen um einen der begehrten Plätze des „Umweltpraktikums“ im Müritz-Nationalpark bewerben. Zwischen drei bis sechs Monaten kann ein „Open-Air-Semester“ dauern. Das Besondere: Das Praktikum ist dank eines Sponsorings der Commerzbank vergütet. Außerdem wird eine Unterkunft bereitgestellt.
Das Umweltpraktikum ist die Gelegenheit für Studierende, Praxiserfahrung im Feld zu sammeln. Während des Praktikums erhalten die Studierenden, egal welchen Studiengang sie absolvieren, umfassende Einblicke in die Arbeitsbereiche des Nationalparkamtes. Die Stellen sind in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung zu besetzen. Der Blick über den Tellerrand auf andere Bereiche wie Forschung, Planung und Gebietsbetreuung ist aber durchaus gewünscht.
Der LNG-Betrieb am Standort Mukran wurde heute durch das StALU Vorpommern über den 31.12.2024 hinaus übergangsweise bis zum Abschluss eines Änderungsgenehmigungsverfahrens in eingeschränktem Umfang zugelassen. Dazu erklärt Umwelt- und Agrarminister Dr. Till Backhaus:
„Die Deutsche Regas hatte angekündigt, den Betrieb des LNG Terminals ohne Kraft-Wärme-Kopplungsanlage und Landstrom fortführen zu wollen. Dies ist Gegenstand des Änderungsgenehmigungsverfahrens. Durch entsprechend restriktive Inhalts- und Nebenbestimmungen wird sichergestellt, dass in der Übergangsphase bis zur Erteilung der Änderungsgenehmigung keine schädlichen Umweltauswirkungen von dem LNG Betrieb zu erwarten sind.
Nussknacker, Engel oder Mini-Weihnachtsbaum: Das Angebot auf der Tauschbörse ist groß. Foto: LK MSE
Am Regionalstandort des Landkreises in Waren begann am gestrigen Dienstag eine Tauschbörse für Weihnachtsdekoration (Strelitzius berichtete). Erste Besucherinnen und Besucher des Landratsamtes überzeugten sich vom abwechslungsreichen Angebot und tauschten bereits einige Artikel. Die Idee zur Tauschbörse hatte Umweltamtsmitarbeiter Matthias Möller. Sie entstand im Zusammenhang mit der Europäischen Woche der Abfallvermeidung und will Menschen für einen nachhaltigen und umweltbewussten Umgang mit Ressourcen sensibilisieren.
Nach derzeitiger Erkenntnislage hätten die polnischen Behörden im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für die Gasbohrungen entlang der polnischen Ostseeküste nahe Wollin die Behörden des Landes informieren und ihnen Gelegenheit zur Stellungnahme geben müssen. „Ich bedauere, dass dies nicht geschehen ist und deshalb Irritationen vor Ort entstanden sind“ , sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus heute in Schwerin. Er berief sich dabei auf die gemeinsame Vereinbarung zwischen Polen und Deutschland über die Durchführung von grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfungen.
Das Umweltamt des Landkreises MSE bietet eine nachhaltige Möglichkeit an, nicht mehr geliebte Weihnachtsdekoration gegen eine andere zu tauschen. Passend zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung organisiert es eine Tauschbörse für Weihnachtsschmuck am Regionalstandort Waren (Müritz), Zum Amtsbrink 2. Getauscht werden darf fast alles was weihnachtlich, intakt, sauber und funktionsfähig ist. Zum Beispiel die Schachtel mit den Weihnachtskugeln aus den 80ern gegen die goldene Tannenbaumspitze vom letzten Jahr oder den Nussknacker gegen die Spieluhr.
Das Biosphärenreservat Südost-Rügen erhält heute erneut die UNESCO-Anerkennung. Im Rahmen einer Festveranstaltung nimmt Umweltminister Dr. Till Backhaus gegen Mittag die Auszeichnung von Barbara Engels, Abteilungsleiterin „Gesellschaft, Ökonomie und internationaler Naturschutz“ im Bundesamt für Naturschutz und Mitglied im Nationalkomitee für das UNESCO-Programm „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB), auf der Seebrücke in Sellin entgegen. In seiner Rede betont der Minister, dass die Anerkennung eine große Ehre, aber auch ein Auftrag sei, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und weiterhin ein Vorbild für nachhaltige Entwicklung der Region zu sein.
Am 5. November hat die Veranstaltungsreihe „weltwechsel“ des Eine-Welt-Landesnetzwerkes Mecklenburg-Vorpommern begonnen. Unter dem diesjährigen Motto „Mensch. Macht. Klima.“ rücken über 40 beteiligte Organisationen in ganz Mecklenburg-Vorpommern die Themen Globalisierung, Klimawandel, Konsum und Nachhaltigkeit in die öffentliche Wahrnehmung. In Neubrandenburg und Neustrelitz laden ab dem 9. November unterschiedliche Veranstaltungsformate ein, den Zusammenhang zwischen dem Handeln im globalem Norden und den Auswirkungen im globalem Süden sichtbar zu machen.
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat einen neuen Arbeitsstand zur Suche nach einem Endlagerstandort für hochradioaktive Abfälle veröffentlicht. Demnach wurde das Teilgebiet 78 auf Rügen in die Kategorie D und damit für ein potenzielles Endlager als ungeeignet eingeordnet. Dazu Mecklenburg-Vorpommern Umweltminister Dr. Till Backhaus:
„Ich begrüße diese Entscheidung sehr. Damit ist offiziell, dass dieses Teilgebiet im weiteren Verfahren nicht mehr berücksichtigt wird. Das war eine Forderung der Landeskonferenz Endlagersuche, die sich auf meine Initiative hin 2021 gebildet hat. Ich hoffe, dass bei der Bearbeitung der weiteren Teilgebiete in Mecklenburg-Vorpommern die Hinweise des Landesamtes für Umwelt Naturschutz und Geologie ebenfalls berücksichtigt werden. Außerdem fordere ich die Bundesregierung auf, die Endlagersuche deutlich zu beschleunigen. Uns allen ist bewusst, dass es enorm anspruchsvoll ist, ein sicheres Lager für Stoffe zu finden, die mindestens eine Million Jahre lang von jedem Kontakt mit dem Menschen abgeschirmt werden müssen. Gefährlicher Atommüll am falschen Standort kann dazu führen, dass ganze Regionen unbewohnbar werden.“