Umweltpraktikantin Maria im Außendienst auf Fototour im Nationalpark. Foto: Liv Tralau
Noch bis zum 15. Januar können sich Studierende aller Fachrichtungen um einen der begehrten Plätze des Umweltpraktikums im Müritz-Nationalpark bewerben. Das Praktikum dauert drei bis sechs Monate und kann als Open-Air-Semester genutzt werden.
Die Umweltpraktikantinnen Ruth und Verena bereiten bei der Fledermausnacht in Kratzeburg das Quiz für die Kinder vor Foto: Wiebke Döbbert
Ab dem 1. November können sich Studierende wieder für das renommierte Umweltpraktikum der Commerzbank im Müritz-Nationalpark bewerben. Die Frist läuft bis zum 15. Januar 2026. Auf dem Onlineportal www.umweltpraktikum.com stehen Praktikumsplätze in den Bereichen Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit zur Auswahl.
Die vier Umweltpraktikantinnen Maria Kea Huisinga, Verena Staudinger, Ruth Groß, und Liv Marie Tralau (von links). Foto: L. Jasdz
Sie arbeiten nicht nur im Müritz-Nationalpark, sie wohnen auch vor Ort und verbringen den größten Teil ihrer Freizeit in dem Großschutzgebiet. Ruth Groß, Maria Kea Huisinga, Verena Staudinger und Liv Marie Tralau heißen die diesjährigen Umweltpraktikantinnen in der Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit des Nationalparkamtes.
Gestartet im Juni erstreckt sich der Einsatz der vier Studentinnen hier in Mecklenburg-Vorpommern bis in den Dezember. Dabei sind jeweils zwei Praktikantinnen im Jugendwaldheim Steinmühle für die Umweltbildung und zwei im Nationalparkamt in Hohenzieritz für die Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt.
Umweltpraktikanten bei der Preisverleihung zur Kratzeburger Fledermausnacht. Foto: B. Lüthi Herrmann)
Noch bis zum 15. Januar können sich Studierende aller Fachrichtungen um einen der begehrten Plätze des „Umweltpraktikums“ im Müritz-Nationalpark bewerben. Zwischen drei bis sechs Monaten kann ein „Open-Air-Semester“ dauern. Das Besondere: Das Praktikum ist dank eines Sponsorings der Commerzbank vergütet. Außerdem wird eine Unterkunft bereitgestellt.
Das Umweltpraktikum ist die Gelegenheit für Studierende, Praxiserfahrung im Feld zu sammeln. Während des Praktikums erhalten die Studierenden, egal welchen Studiengang sie absolvieren, umfassende Einblicke in die Arbeitsbereiche des Nationalparkamtes. Die Stellen sind in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung zu besetzen. Der Blick über den Tellerrand auf andere Bereiche wie Forschung, Planung und Gebietsbetreuung ist aber durchaus gewünscht.
Umweltpraktikant Henri erklärt Kindern ein Spiel auf der Fledermausnacht. Foto: NPA Müritz
Ab heute, 1. November, können sich Studierende erneut für das renommierte Umweltpraktikum der Commerzbank im Müritz-Nationalpark bewerben. Die Frist läuft bis zum 15. Januar 2025. Auf dem Onlineportal umweltpraktikum.com stehen Praktikumsplätze in den Bereichen Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit zur Auswahl.
David und Maxi, die Umweltpraktikanten 2023, auf dem World Ranger Day. Foto: Alois Schubert
Ab dem 1. November 2023 können sich interessierte Studierende für das Umweltpraktikum der Commerzbank im Müritz-Nationalpark bewerben. Ende der Bewerbungsfrist ist der 15. Januar 2024. Bewerben und informieren kann man sich unter dem Link
Das begehrte Commerzbank-Umweltpraktikum im Müritz-Nationalpark ist voller vielfältiger Aufgaben. Die Praktikantinnen und Praktikanten können im Bereich Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit drei oder sogar bis zu sechs Monate tatkräftig mitarbeiten. Von April bis Oktober helfen sie bei der Konzeption und Durchführung zielgruppenspezifischer Bildungsprogramme für nachhaltige Entwicklung im Jugendwaldheim Steinmühle, bei der Organisation von Projekttagen im Müritz-Nationalpark und der Betreuung von Patenschulen und Junior Rangern.
Ein weiterer Schwerpunkt: Der Umgang mit den Medien und die Unterstützung der Pressearbeit sowie das Erstellen von Social Media-Beiträgen und Lerninhalten für alle digitalen Kanäle des Parks. Darüber hinaus erhalten die Praktikanten und Praktikantinnen einen Einblick in die Ausstellungskonzeption und Umsetzung sowie das Veranstaltungsmanagement.
Die Commerzbank fördert seit vielen Jahren im Müritz-Nationalpark Praktika für die Umwelt. Ziel ist die Sensibilisierung von Studierenden für nachhaltige Entwicklung und das Aufzeigen beruflicher Perspektiven im Natur- und Umweltschutz. Neben dem Müritz-Nationalpark sind 8 UNESCO-Biosphärenreservate, 6 Naturparks und 12 weitere Nationalparks Partner dieser Initiative. Der Bewerbungszeitraum für die Praktika 2024 beginnt am 1. November 2023.
Im Müritzeum bei der Taschenübergabe an die diesjährigen Umweltpraktikantinnen und den Umweltpraktikanten des Müritz-Nationalparks. Von links hinten: Ulf Zimmermann und Knut Heineken. Vorn: Maxi Schult, Tamara Kalmbach, David Zadim und Lola Schoppan.Foto: Barbara Lüthi-Herrmann
Raus aus dem Hörsaal, rein in die Natur – so lautet seit 1990 der Leitspruch des Commerzbank Umweltpraktikums, bei dem sich seitdem zahlreich Studierende aus ganz Deutschland engagieren. Seit 1993 ist auch der Müritz-Nationalpark ein Teil des Umweltpraktikums. Über 30 Jahre hinweg haben bisher 92 Umweltpraktikantinnen und Praktikanten ihr Praktikum im Müritz-Nationalpark absolviert.
Eine von ihnen ist Tamara Kalmbach, Diplom-Biologin am Müritzeum in Waren. 1999 hat sie ihr Umweltpraktikum im Müritz-Nationalpark absolviert. Während eines anderen Praktikums in der Sächsischen Schweiz war Tamara Kalmbach durch eine Studentin vor Ort auf das Commerzbank Umweltpraktikum aufmerksam geworden. „Nach dem Studium habe ich die Gelegenheit ergriffen und mich selbst für ein Umweltpraktikum beworben“, erzählt sie. Sie hat sich für den Müritz-Nationalpark entschieden, weil sie besonders die Vielfalt der Ökosysteme, die Landschaft und die Müritz faszinierten. Ihre Hauptaufgabe im Praktikum war die Arbeit in der Umweltbildung im Jugendwaldheim Steinmühle, insbesondere zum Bereich Gewässer. Häufig war sie auch unterwegs und hat bei Veranstaltungen mitgewirkt. Sie erinnert sich gern an die Zeit zurück: „Es war auf jeden Fall eine tolle Zeit, die mich für meinen weiteren Lebensweg grundlegend geprägt hat. Nicht nur die Arbeit in der Umweltbildung, sondern auch die tolle Arbeitsatmosphäre im Team des Jugendwaldheim war etwas ganz Besonderes.“ Nach einigen Umwegen ist die Biologin zurück an der Müritz und arbeitet nun im Müritzeum in der Umweltbildung.
Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung
Dieses Jahr ermöglicht das Praktikum drei Praktikantinnen und Praktikanten Einblicke hinter die Kulissen des Müritz-Nationalparks. Zwischen April und September unterstützen sie für je drei Monate das Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit in Hohenzieritz sowie die Umweltbildung im Jugendwaldheim Steinmühle.
Eine willkommene Hilfe, bestätigt auch Nationalparksamtleiter Ulf Zimmermann: „Von dem Umweltpraktikum profitieren alle Seiten. Die Praktikantinnen und Praktikanten lernen die Arbeit im Nationalpark kennen und leisten gleichzeitig aktiv einen Mehrwert für den Naturschutz.“