Am vergangenen Freitag engagierten sich Fußballspieler des FSV Mirow/Rechlin zu Gunsten des Waldes ihrer Heimatstadt. Auf einer Fläche von insgesamt 1,3 ha soll neuer Wald entstehen, informiert der zuständige Revierförster Hubert Beese. Die einst als Monokultur mit Fichten bepflanzte Fläche fiel der Trockenheit vergangener Jahre und dem daraus resultierenden Borkenkäferbefall zum Opfer. Nun wurde die Fläche nach und nach mit neuen Bäumen bepflanzt.
Amtswehrführerin Anke Krüger von der Freiwilligen Feuerwehr Mirow und Förster Hubert Beese mit den Grundschülerinnen und Grundschülern beim Setzen der Bäume im Schulwald Carolinum.
Zum zweiten Mal haben jetzt Schülerinnen und Schüler aus der 1. Klasse der Grundschule Mirow Bäume im Schulwald des Gymnasium Carolinum gepflanzt. Darüber informiert Henry Tesch, Schulleiter des Carolinums. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Marion Lindow, Silke Fiedler, Kim Reppschläger und Schulleiter Marvik Fischer waren die Lütten am vergangenen letzten Freitag aktiv.
Aufgrund der Trockenheit der letzten Wochen musste am heutigen Mittwoch für die Wälder rund um die Müritz die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe 4 ausgerufen werden. Nach den Wetterprognosen ist damit zu rechnen, dass die angespannte Gefahrenlage auch über die Osterfeiertage anhält.
Das Forstamt Mirow ruft alle Bewohner und Gäste der Region dazu auf, in den Wäldern besondere Vorsicht walten zu lassen und insbesondere folgende Regeln einzuhalten:
Die Grundschüler mit ihren Zertifikaten. Rechts Projektleiterin Alexa Beaucamp von der Schulwald-Akademie „Jost Reinhold“, links Schulleiter Marvik Fischer, hinten rechts Henry Tesch.
Schülerinnen und Schüler der 1. Klasse der Grundschule Mirow haben Anfang April vergangenen Jahres Eichen und Buchen auf einer von Kiefernbeständen umgebenen Freifläche bei Mirow gepflanzt. Die Fläche gehört zum Schulwald des Gymnasiums Carolinum und wird vom dortigen Schulwald-Team betreut und gepflegt. Durch die Teilnahme an der Pflanzaktion haben die Grundschüler einen wichtigen Beitrag zur Anpassung der Schulwaldfläche an den Klimawandel geleistet. Außerdem haben die Schülerinnen und Schüler Grundkenntnisse über die Funktionen des Waldes und Aufgaben der Feuerwehr im Wald erhalten.
Ein Bergahorn erzielte bei der heutigen Submission in Malchin den Spitzenwert.
Den Spitzenwert bei der am heutigen Donnerstag durchgeführten Wertholz-Submission des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Malchin erzielte ein Bergahorn eines privaten Anbieters mit 3.569 Euro pro Festmeter.
Insgesamt wurden bei dem diesjährigen, mittlerweile 34. Wertholztermin unseres Landes, 594 Festmeter (Vorjahr: 704 fm) Laubwertholz von 11 Baumarten nach schriftlichem Meistgebot verkauft. Neben der Landesforstanstalt als Hauptanbietender (493 fm) beteiligten sich auch sieben kommunale und private Waldbesitzende des Landes. Den Hauptanteil des Holzes stellte mit 444 Festmeter wiederum die Baumart Eiche.
Die Wälder Mecklenburg-Vorpommerns entwickeln sich überdurchschnittlich gut, und der Waldnaturschutz ist auf einem hohen Niveau, erklärte Minister Backhaus heute im Schweriner Landtag. Er betonte: „Das negative Bild, dass Herr Özdemir für Deutschland zeichnet, trifft auf Mecklenburg-Vorpommern nicht zu.“
Seit 2012 hat sich die Waldfläche im Land um rund 24.000 Hektar auf ca. 582.000 ha vergrößert. Damit besteht MV zu 25 % aus Wald. Auf 67.000 ha findet dabei keine Nutzung statt – „das sind 15.000 ha mehr als noch vor 10 Jahren“, vergleicht Minister Backhaus.
Revierförsterin Heike Roth und ihre beiden Wachtelhunde Quinci und Isi sind auf den Weihnachstbaumverkauf am 15. Dezember an der Alten Försterei Priepert gut vorbereitet.
Zwischen Rechlin und Neustrelitz starten die Försterinnen und Förster mit dem Weihnachtsbaumverkauf. An drei Terminen des Forstamtes Mirow können Weihnachtsbäume aus Mecklenburg erworben oder auch selbst geschlagen werden. Am Samstag, dem 7. Dezember, sind die Mirower Förster auf der Inselweihnacht auf der Mirower Schlossinsel dabei und haben eine große Auswahl an Nordmanntannen im Angebot.
Im Zeitraum von Anfang bis Mitte Dezember sind im Stadtwald Mirow wieder Holzeinschlagsarbeiten geplant. Diesbezüglich informiert die Stadt über Durchforstungsarbeiten im Waldbestand gegenüber der „Seesiedlung“ Granzower Straße. Grund der Einschlagsarbeiten sind die Verkehrssicherungspflichten der Stadt als kommunaler Waldbesitzer an öffentlichen Wegen und Straßen, sowie der Schutz angrenzender Garagen und Gebäude vor absterbenden Nadelhölzern.
Dr. Till Backhaus (Mitte) mit Projektleiterin Alexa Beaucamp, Henry Tesch, Schulvereinsvorsitzender und Bürgermeister (links) sowie Ulf Tielking, Referatsleiter im Ministerium, und Manfred Baum, Geschäftsführer Landesforstanstalt (rechts).
Dr. Till Backhaus ist nicht nur der dienstälteste Landesminister in Deutschland, sondern auch einer der schnellsten in der Umsetzung. Keine zwei Wochen, nachdem er in der Aula des Carolinum die Zertifikate für den 1. Willy-Cup an 18 Schülerinnen und Schüler aus Polen, Norwegen und Deutschland im Rahmen des Wettbewerbes der norwegisch-deutschen Willy-Brandt-Stiftung in Kooperation mit dem Schulverein Carolinum e.V. übergeben hat (Strelitzius berichtete), besuchte er nun den Standort Schulwaldakademie Mirow im Bereich des Unteren Schlosses (frühere Grundschule).
Während des Willy-Cups beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler aus drei Ländern mit naturwissenschaftlichen Fragen, indem sie praktische Aufgaben lösten, die der Erhaltung der Ökosysteme im Schulwald dienen. „Minister Dr. Till Backhaus hatte bei unserer Veranstaltung im Carolinum die Einladung angenommen, sich vor Ort in Mirow zu informieren“, so Alexa Beaucamp, Projektleiterin des Schulwaldprojektes“, gegenüber Strelitzius. „Gleichzeitig hatte er Herrn Tesch und mir aufgetragen, ein spezielles Konzept zu entwickeln. Dieses haben wir in Mirow dem Minister vorgestellt.“.
„Was hier in kürzester Zeit geleistet wurde und wird, was hier konzeptionell erarbeitet wurde, findet nicht nur meine Hochachtung, sondern auch meine Unterstützung“, so der Minister nach der Beratung in Mirow. „Dr. Till Backhaus wird die Ergebnisse jetzt in die weiteren Gremien mitnehmen, so dass wir in der Folge dann hier die nächsten Schritte gemeinsam angehen können“, fasst Alexa Beaucamp zusammen.
Im Bereich des Leitforstamtes Mirow gilt ab heute die höchste Waldbrandgefahrenstufe! Die gebotenen Vorsichtsmaßnahmen sind unbedingt einzuhalten. Dazu zählen:
– Im und am Wald (Mindestabstand 50 Meter) darf kein Feuer entzündet werden. – nicht im Wald und in der Feldflur rauchen und keine glimmenden Zigaretten aus dem Auto werfen – Aus betrieblichen Gründen anzulegende Feuer, im oder am Wald, sind bei der Forstbehörde und der Feuerwehrleitstelle mindestens 24 Stunden vorher anzuzeigen. – Brandschutzauflagen ist unbedingt Folge zu leisten. – Das Befahren von nicht öffentlichen Waldwegen und das Parken von Fahrzeugen auf Waldwegen und trockenen Wiesen sind zu unterlassen. – Beim Bemerken von Bränden in Wäldern, Heideflächen und auch Mooren sollte jede/r Bürger:in für eine schnellstmögliche Alarmierung von Feuerwehr (Notruf 112) oder Polizei (Notruf 110) sorgen.