Im Zeitraum vom 13. bis zum 22. Dezember (außer sonntags) kann an der Revierförsterei Carlshof der perfekte Weihnachtsbaum gefunden werden. Auf Wunsch kann man ihn auch selber fällen.
Der heute eingeweihte Samengarten widmet sich dem Erhalt der genetischen Vielfalt der Eibe.
Im Forstamt Jasnitz zwischen Ludwigslust und Hagenow ist heute das Landeskonzept „Erfassung, Erhaltung und nachhaltige Nutzung von Waldgenressourcen in Mecklenburg-Vorpommern“ vorgestellt und zugleich den erste Samengarten des Landes Mecklenburg-Vorpommern eingeweiht worden. Klimaschutz- und Forstminister Dr. Till Backhaus, der krankheitsbedingt nicht vor Ort sein konnte, lobt das vorgestellte Konzept, das mehr sei als eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme:
„Es ist ein Bekenntnis zum Schutz der genetischen Vielfalt unserer heimischen Wälder und damit zu ihrer Zukunftsfähigkeit. Denn genetische Vielfalt ist die Lebensversicherung unserer Wälder in Zeiten des Klimawandels. Nur wenn unsere Baum- und Straucharten über eine breite genetische Basis verfügen, können sie sich an veränderte Umweltbedingungen anpassen, widerstandsfähig bleiben und die vielfältigen ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Funktionen des Waldes auch künftig erfüllen“, so Backhaus.
Alte Buchenwälder sind wertvoller Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten und wachsen im Forstamt Mirow an vielen Stellen.
Mitarbeitende der Landesforst M-V werden in den nächsten Wochen und Monaten in den Wäldern des Forstamtes Mirow unterwegs sein. Ihre Aufgabe ist es, den Zustand der Schutzgebiete zu erfassen. Im Bereich des Forstamtes Mirow befinden sich acht FFH-Schutzgebiete mit insgesamt 2.500 ha Waldfläche. Dabei steht die Abkürzung FFH für Flora, Fauna und Habitate (Lebensräume). Ziel dieser europäischen Schutzgebiete ist der Schutz von Pflanzen, Tierarten und Lebensräumen. In den Wäldern des Forstamtes Mirow befinden sich 700 Hektar geschützte Wald-Lebensraumtypen und mindestens 8 besonders geschützte Tier- und Vogelarten. Besonders wertvoll sind alte Buchenwälder oder Moorwälder, die Tierarten wie dem Fischotter und dem Eremit, einem seltenen Holzkäfer, Heimat geben.
Auch wenn die große Hitze in Mecklenburg-Vorpommern vorerst vorüber ist, bleibt es trocken und windig und die Gefahr von Waldbränden bestehen. Im Süd-Westen des Landes ist für die kommenden Tage die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen. Im Laufe der Woche kann es zu Gewittern mit örtlich starken Winden kommen, welche die Gefahr von Waldbränden noch einmal erhöhen.
Am vergangenen Freitag engagierten sich Fußballspieler des FSV Mirow/Rechlin zu Gunsten des Waldes ihrer Heimatstadt. Auf einer Fläche von insgesamt 1,3 ha soll neuer Wald entstehen, informiert der zuständige Revierförster Hubert Beese. Die einst als Monokultur mit Fichten bepflanzte Fläche fiel der Trockenheit vergangener Jahre und dem daraus resultierenden Borkenkäferbefall zum Opfer. Nun wurde die Fläche nach und nach mit neuen Bäumen bepflanzt.
Amtswehrführerin Anke Krüger von der Freiwilligen Feuerwehr Mirow und Förster Hubert Beese mit den Grundschülerinnen und Grundschülern beim Setzen der Bäume im Schulwald Carolinum.
Zum zweiten Mal haben jetzt Schülerinnen und Schüler aus der 1. Klasse der Grundschule Mirow Bäume im Schulwald des Gymnasium Carolinum gepflanzt. Darüber informiert Henry Tesch, Schulleiter des Carolinums. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Marion Lindow, Silke Fiedler, Kim Reppschläger und Schulleiter Marvik Fischer waren die Lütten am vergangenen letzten Freitag aktiv.
Aufgrund der Trockenheit der letzten Wochen musste am heutigen Mittwoch für die Wälder rund um die Müritz die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe 4 ausgerufen werden. Nach den Wetterprognosen ist damit zu rechnen, dass die angespannte Gefahrenlage auch über die Osterfeiertage anhält.
Das Forstamt Mirow ruft alle Bewohner und Gäste der Region dazu auf, in den Wäldern besondere Vorsicht walten zu lassen und insbesondere folgende Regeln einzuhalten:
Die Grundschüler mit ihren Zertifikaten. Rechts Projektleiterin Alexa Beaucamp von der Schulwald-Akademie „Jost Reinhold“, links Schulleiter Marvik Fischer, hinten rechts Henry Tesch.
Schülerinnen und Schüler der 1. Klasse der Grundschule Mirow haben Anfang April vergangenen Jahres Eichen und Buchen auf einer von Kiefernbeständen umgebenen Freifläche bei Mirow gepflanzt. Die Fläche gehört zum Schulwald des Gymnasiums Carolinum und wird vom dortigen Schulwald-Team betreut und gepflegt. Durch die Teilnahme an der Pflanzaktion haben die Grundschüler einen wichtigen Beitrag zur Anpassung der Schulwaldfläche an den Klimawandel geleistet. Außerdem haben die Schülerinnen und Schüler Grundkenntnisse über die Funktionen des Waldes und Aufgaben der Feuerwehr im Wald erhalten.
Ein Bergahorn erzielte bei der heutigen Submission in Malchin den Spitzenwert.
Den Spitzenwert bei der am heutigen Donnerstag durchgeführten Wertholz-Submission des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Malchin erzielte ein Bergahorn eines privaten Anbieters mit 3.569 Euro pro Festmeter.
Insgesamt wurden bei dem diesjährigen, mittlerweile 34. Wertholztermin unseres Landes, 594 Festmeter (Vorjahr: 704 fm) Laubwertholz von 11 Baumarten nach schriftlichem Meistgebot verkauft. Neben der Landesforstanstalt als Hauptanbietender (493 fm) beteiligten sich auch sieben kommunale und private Waldbesitzende des Landes. Den Hauptanteil des Holzes stellte mit 444 Festmeter wiederum die Baumart Eiche.
Die Wälder Mecklenburg-Vorpommerns entwickeln sich überdurchschnittlich gut, und der Waldnaturschutz ist auf einem hohen Niveau, erklärte Minister Backhaus heute im Schweriner Landtag. Er betonte: „Das negative Bild, dass Herr Özdemir für Deutschland zeichnet, trifft auf Mecklenburg-Vorpommern nicht zu.“
Seit 2012 hat sich die Waldfläche im Land um rund 24.000 Hektar auf ca. 582.000 ha vergrößert. Damit besteht MV zu 25 % aus Wald. Auf 67.000 ha findet dabei keine Nutzung statt – „das sind 15.000 ha mehr als noch vor 10 Jahren“, vergleicht Minister Backhaus.