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Während des Wahlkampfes der CDU zur Bundestagswahl auf dem Marktplatz in Friedland, der gemeinsam mit der CDU Friedland und der Jungen Union Mecklenburgische Seenplatte für Philipp Amthor organisiert wurde, kam es gestern am 25. Januar zu einem Angriff auf einen Wahlstand durch eine einzelne Person.

Während des laufenden Wahlkampfes auf dem Marktplatz trat gegen 10.20 Uhr ein Mann an den Stand heran. Dieser verhielt sich den Wahlkampfhelfern gegenüber äußerst aggressiv und beschädigte ein Wahlplakat, welches er im Anschluss entwendete.

Nach vergebenen Versuchen durch anwesende Mitglieder der CDU und Jungen Union, den Mann zu beruhigen, entfernte sich dieser vom Stand. In Zuge dessen kam es zu weiteren Beleidigungen und Drohungen seitens des Aggressors, welcher kurz darauf zurückkehrte. Erneut kam es zu Drohungen, Provokationen und Tätlichkeiten. Auch wurden Helferinnen und Helfer der CDU bespuckt.

Gegen 10.40 Uhr konnte die herbeigerufene Polizei die Situation unter Kontrolle bringen. Der Mann wurde kontrolliert, wobei weder verbotene Gegenstände noch Waffen festgestellt werden konnten. Ein Platzverweis wurde ausgesprochen. Es kam zu keinen Verletzungen auf Seiten der Wahlkampfhelfer.

„Wir sind erleichtert und dankbar, dass es keine Verletzten gegeben hat. Gleichzeitig bedauern wir die zunehmende Aggressivität in der Gesellschaft, die gerade Menschen trifft, die sich engagieren und sich für unsere Demokratie einsetzen.“, erklärte der JU Kreisvorsitzende Roman-Dieter Olbricht.

Nach Informationen der Polizei ist die betreffende Person bereits bekannt. „Dieser Vorfall zeigt, wie wichtig es ist, auch in schwierigen Situationen Ruhe zu bewahren und auf eine sachliche Klärung hinzuarbeiten. Wir setzen weiterhin auf eine respektvolle Kommunikation, arbeiten eng mit der Polizei zusammen und hoffen, dass solche Vorfälle in Zukunft ausbleiben“, fügte Olbricht hinzu.

Anzeige gegen Kinder und Jugendliche

Am gestrigen Nachmittag gegen 16.30 Uhr wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über einen Vorfall im Neubrandenburger Reitbahnviertel informiert. Dort war eine 26-Jährige der Partei DIE LINKE gerade mit einem Bekannten dabei, Wahlplakate an Laternenmasten anzubringen. Daraufhin riss eine Gruppe Kinder und Jugendlicher im Alter zwischen 12 und 14 Jahren eines davon wieder ab. Als sie diese daraufhin ansprach, folgte eine verbale Auseinandersetzung, während der die Frau mehrfach beleidigt wurde.

Eine der Tatverdächtigen warf zudem eine leere Flasche in Richtung der 26-Jährigen und traf diese am Fuß. Eine ärztliche Behandlung war aus Sicht der Geschädigten zunächst nicht erforderlich. Das entfernte Plakat konnte wieder angebracht werden. Es wurden Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung aufgenommen.