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Das Kernteam bei der Konzeptionsprobe: von links vordere Reihe Dietrich Henschel, Vivica Genaux, Miriam Albano, Werner Ehrhardt, hintere Reihe Dashuai Jiao, Gergely Kereszturi, Georg Quander, Maximilian Vogler. Foto: Musikkultur Rheinsberg (MKR)

Am heutigen Montagvormittag war es so weit: Mit der sogenannten Konzeptionsprobe fiel im Schlosstheater Rheinsberg der Startschuss für die Neuproduktion von Christoph Willibald Glucks Oper „Iphigenie in Aulis“. Prof. Georg Quander, Regisseur der Inszenierung und künstlerischer Leiter der Osterfestspiele Schloss Rheinsberg, begrüßte das internationale Solistenensemble und präsentierte den Plan für die kommenden Wochen. Dabei stand auch die Vorstellung des künstlerischen Konzeptes auf der Agenda, das Quander gemeinsam mit Bühnen- und Kostümbildnerin Julia Dietrich erarbeitet hat.

Gleich im Anschluss begannen die szenischen Proben. Die Gewerke Kostüm und Maske haben ihre Arbeit im Kavalierhaus bereits Anfang März aufgenommen. Premiere ist am Karfreitag, 29. März, um 19 Uhr; am Ostersonntag, 31. März, um 16 Uhr, folgt die zweite Vorstellung.

Das Ensemble vereint international renommierte Solisten mit aufstrebenden Nachwuchskünstlern: Die Titelpartie übernimmt die venezianische Sängerin Miriam Albano, Baritonurgestein Dietrich Henschel gibt die Rolle des Agamemnon, dessen Gattin Klytämnestra ist die gefeierte Mezzosopranistin Vivica Genaux. Dashuai Jiao, Gergely Kereszturi und Nikolina Hrkać komplettieren das Ensemble; in der Rolle des Achilles kehrt Tenor Maximilian Vogler nach Rheinsberg zurück.

Mit dem Kammerchor Chorisma Neuruppin wird die erfolgreiche Zusammenarbeit aus dem letzten Jahr fortgesetzt, während unter der Leitung des Dirigenten Werner Ehrhardt Concerto Brandenburg musiziert. Außerdem ist die Berlin Ballett Company mit von der Partie: Das aufstrebende Tanzsensemble wird mit dem Choreographen Arshak Ghalumyan die bemerkenswerten Ballettszenen des Werkes einstudieren.