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Ein Teil der beschlagnahmten Betäubungsmittel.

Die Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg führten seit längerer Zeit ein Ermittlungsverfahren gegen einen 34-jährigen Beschuldigten aus Neustrelitz. Im Zuge des Verfahrens wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmittel in nicht geringer Menge erfolgten gestern die Durchsuchungen von insgesamt sieben Objekten in Neustrelitz und Wesenberg.

Bei den Maßnahmen wurden etwa sieben Kilogramm Marihuana im Wert von etwa 70.000 Euro, 47.000 Euro Bargeld, vier Schreckschusswaffen, neun Messer und diverse Speichermedien beschlagnahmt. Darüber hinaus wurden bei einem 35-jährigen Deutschen, der in einem der Objekte angetroffen wurde, geringe Mengen Amphetamine festgestellt. Hier wurde ein gesondertes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Zur Realisierung der Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichtes Neubrandenburg befanden sich fast 50 Beamte im Einsatz. Die Kräfte der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg wurden dabei von Beamten des Landesbereitschaftspolizeiamtes mit Drogenspürhund sowie einem Beamten des Landes Brandenburg mit einem Banknotenspürhund unterstützt. Die Durchsuchungen dauerten bis in den Abend an.

Der 34-jährige Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurde soeben Haftbefehl gegen den Deutschen erlassen. Die Ermittlungen dauern an.