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Lange hat Strelitzius keinen Ausflug in die asiatische Küche unternommen. Deshalb habe ich heute eine fernöstliche Fisch-Reis-Pfanne aus meiner Rezeptesammlung geangelt und auf den Speiseplan gesetzt. Was da zusammenkommt, findet sich nicht alle Tage. Achtung: Zwei Stunden müsst Ihr einplanen! Aber entspannt. Im Neustrelitzer Kaufland konnte ich fast alle Zutaten erstehen. Nur den Rotbarsch musste ich durch 700 Gramm Seelachs ersetzen.

Zunächst habe ich eine große Zwiebel geschält und gewürfelt. Dann wurden zwei Fenchelknollen und drei kleinere rote Paprikaschoten in dünne Streifen geschnitten. Das Fenchelgrün zu Dekozwecken aufheben. Schließlich habe ich einen Teelöffel Sesam mit vier Esslöffeln Öl gemischt, in einer Pfanne erhitzt und die Zwiebelwürfel darin angebraten. Hinzu kamen 200 Gramm gemischter Reis, die Paprika- und die Fenchelstreifen. Zehn Minuten bei schwacher Hitze braten, dabei regelmäßig rühren.

Jetzt einen Viertelliter Wasser und drei Esslöffel Sojasauce aufgießen. Alles weitere 25 Minuten köcheln lassen. Günstige Gelegenheit, mal einen Schluck auf das Gelingen des Gerichtes zu nehmen. In der übrigen Zwischenzeit den Fisch in Stücke schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Zwei säuerlich schmeckende Äpfel, ich hatte von Weihnachten noch Boskop in der Kühlung, in dünne Scheiben schneiden und mit dem Fisch sowie 200 Gramm gewaschenen und abgetrockneten TK-Garnelen in die Pfanne geben. Alles zehn Minuten ziehen lassen.

Finale: 50 Gramm Rosinen heiß waschen, abtropfen lassen und mit 200 Gramm Sojabohnenkeimlingen sowie Dill nach Belieben und den Garnelen zum Essen geben. Vorsichtig mischen, abschmecken mit Salz und Pfeffer, ein letztes Mal aufkochen und mit dem zerzupften Fenchelgrün dekoriert auf den Tisch bringen. Sehr pikant, uns hat es gemundet. Die Geschmacksknospen hätten in die Hände geklatscht, wenn sie denn welche hätten. Aufgeblüht sind sie auf jeden Fall. Allen, die das Gericht nachkochen, wünschen die Holde und meine Wenigkeit guten Appetit.