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Ein 86-jähriger Mann aus Neubrandenburg hat mehrere seiner TAN (Transaktionsnummern) an einen vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter weitergegeben. Seine Bank bemerkte noch am selben Tag mehrere auffällige Abbuchungen in Gesamthöhe von knapp 1.000 Euro. Durch die Information seiner Hausbank (Deutsche Bank) bemerkte der Mann den Betrug und erstattete Anzeige. Bisher ist noch nicht klar, ob die Bank-Mitarbeiter die Abbuchungen noch rückgängig machen und das Geld so für den Kunden zurückholen können.

Der angebliche Microsoft-Mitarbeiter hatte den Mann auf seinem Festnetz angerufen und ihm vorgegaukelt, dass er einen Virus auf seinem PC habe. Den Schutz des Computers könne der Anrufer direkt veranlassen, dafür benötige er lediglich einige TAN, da auch sein Banking-System von dem Virus betroffen sei und geschützt werden müsse.

Generell sollen TAN niemals weitergegeben werden, weder telefonisch noch schriftlich. Und selbst wenn der Computer mal von einem Virus befallen sein sollte, so würde der Fachmann keine TAN oder PIN fordern, um den Computer wieder virenfrei zu machen.