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Eine Streifenbesatzung des Polizeihauptreviers Neubrandenburg hat am gestrigen Montagabend im Juri-Gagarin-Ring einen Leichtkraftradfahrer verfolgt, der mit halsbrecherischer Geschwindigkeit die Flucht ergriff. Sein Berliner Kennzeichen war an einer Ampel in der Oststadt aufgefallen, weil die gültige Zulassungsplakette fehlte.

Der junge Mann überfuhr mehrere Lichtzeichenanlagen bei „Rot“, missachtete auch das Sondersignal des Funkstreifenwagen und gefährdete dabei andere Menschen. Nachdem der Flüchtende sogar über einen Spielplatz gefahren war, ließ er sein Krad an einer Treppe in der Ziolkowskistraße zurück, um zu Fuß zu entkommen. Die Beamten hatte die bessere Kondition und konnten den 18-Jährigen Deutschen einholen.

Er ist weder im Besitz einer Fahrerlaubnis, noch ist das Leichtkraftrad versichert oder für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Den Tatverdächtigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Während der Verfolgung verunfallte der Funkstreifenwagen, der auf einen Stein auffuhr und dadurch nicht mehr fahrbereit war. Dabei entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro. Eine Verkehrsunfallaufnahme erfolgte durch Beamte des Polizeireviers Friedland, die Reinigung der Fahrbahn vom austretenden Motorenöl übernahm die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg.