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In der Ausstellung kam Cornelia Kestner (rechts) mit Andrea Binkowski, der Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse, ins Gespräch.  Foto: Carola Biermann

Der Tischler aus der Antikdiele, der fast zärtlich über das Holz streicht, oder der in seine Arbeit versunkene Schuster aus der Augustastraße begegnen uns in der neuen Ausstellung von Cornelia Kestner, die derzeit in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz zu sehen ist. „Ich wollte Menschen zeigen, die sonst nicht im Fokus stehen“, sagt die Künstlerin. „Für mich war es faszinierend zu sehen, wie sie eins wurden mit dem, was sie tun.“

Für diese Porträts wählte sie eine besondere Art des Malens: Die Lasurtechnik, die den Bildern eine besondere Tiefe verleiht. Schicht für Schicht wird einzeln aufgetragen. Das braucht Zeit, denn jede einzelne muss erst trocknen, bevor es weitergehen kann. Und mit jeder Lasur wächst auch die Beziehung der Künstlerin zu ihrem Bild und den Menschen darauf. Oft dauert es Monate, bis die Arbeit daran beendet ist. Die Exposition umfasst 17 Werke, die in den letzten Jahren entstanden sind. Darunter befinden sich auch Druckgrafiken und einige Aktzeichnungen.

Cornelia Kestner lebt in Neustrelitz. Neben der Malerei ist sie seit Jahren in Neubrandenburg in einer Tagesklinik für psychisch kranke Kinder und Jugendliche als Kunsttherapeutin tätig. Im September wird es eine weitere Ausstellung mit Arbeiten von Cornelia Kestner in der Neustrelitzer Kachelofenfabrik geben. In der Galerie der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse in Neustrelitz, Strelitzer Straße 27, kann man ihren Arbeiten noch bis zum 14. September begegnen.