Schlagwörter

, ,

Foto: Thomas Junge 

Die Wesenberger Feuerwehr hat das seit Ende August von ihr erprobte Alarmierungs- und Verfügbarkeitssystem Divera 24/7 offiziell in Dienst gestellt. Kleinere „Schönheitsfehler“ und Ausbesserungen in den Konfigurationen seien vorgenommen worden, wie mir Feuerwehrsprecher Thomas Junge mitteilte.

Zur Nutzung von Divera 24/7 wird eine Handy-App mit personenbezogenen Zugangsdaten benötigt. Jede Einsatzkraft trägt über die App ihre Erreichbarkeit zu Einsätzen (Status) ein, darunter bei Erreichbarkeit die zeitliche Entfernung zum Gerätehaus. Diese Daten werden dort dann allen Einsatzkräften auf einem Monitor dargestellt. Für die Führungskräfte ist so eine bessere Übersicht der Tagesbereitschaft ersichtlich. Über eine Schnittstelle ist das Programm auch mit der Rettungsleitstelle Neubrandenburg verbunden.

Divera 24/7 soll nicht nur in der Einsatzalarmierung Sicherheit geben, sondern soll auch die Personalplanung und -koordinierung bei Ausbildungen und Veranstaltungen verbessern. „Es soll aber auf keinen Fall die bisherige Alarmierung per Sirene und Funkmelder ablösen“, betonte Thomas Junge.

René Deparade von der Wesenberger Wehr ist für die gesamten Planungen und Vorbereitungen zu danken. Die Feuerwehr Altstrelitz, die das System schon länger nutzt, hat sich über die Schultern schauen lassen. Die Kosten für die Technik, die Inbetriebnahme und die Anschlussgebühren sponsort Borchard`s Rookhus Wesenberg.