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Eben hat sie noch in der Buchhandlung Wilke in Neustrelitz ihr Publikum mit ihrem historischen Kochbuch „Königspastete und Schusterstippe“ (Strelitzius berichtete) gefesselt. Nun hat der Vortrag „Aufbruch in die Neue Welt“ der bekannten Neustrelitzer Autorin und Historikerin Sandra Lembke über die dramatischen Ereignisse rund um zwei  Auswanderungsschiffe, die im 19. Jahrhundert von Hamburg aus in die USA aufbrachen, im Stralsunder Rathaus für regen Andrang gesorgt. Die Stiftung Mecklenburg hatte diesen Vortrag mit Unterstützung des US Consulate General Hamburg sowie der Hansestadt Stralsund durchgeführt.

Wie mir meine Blogfreundin verraten hat, ist sie bei ihren Recherchen für die Stiftung auch auf das Schicksal zweier Familien aus Neubrandenburg und Woldegk gestoßen. „Ich habe herausgefunden, was mit den nach der Überfahrt überlebenden Familienmitgliedern in Amerika geschehen ist. Bei der Woldegker Familie gingen die Kinder allein von Bord – die Eltern und ein Bruder waren unterwegs an den Folgen der Krankheit gestorben, die auf dem Schiff grassierte. Wie es aussieht, haben beide Familien heute noch Nachkommen in den USA“, so Sandra Lembke.

Die dramatischen Ereignisse, die die Neustrelitzerin in ihrem vielbeachteten Vortrag in Stralsund geschildert hat, liegen exakt 150 Jahre zurück. Es wäre zu wünschen, dass die Historikerin auch in der Strelitzer Region zum Thema vorträgt. Ob es da schon Angebote gibt, war heute nicht zu erfahren. Ich halte meine Leser natürlich auf dem Laufenden.

Die Stiftung Mecklenburg lädt gemeinsam mit der IHK zu Rostock am 20. September zu einem Thementag Meckenburg-USA ein. Anmeldungen bis 13. September an

info@stiftung-mecklenburg.de