Schlagwörter

, , ,

Was die TSG-Spieler heute angeboten haben, ist wie eine Ohrfeige für das Trainerduo Tomasz Grzegorczyk (rechts) und Robert Gerhardt.

Mit einer blamablen Vorstellung ist die TSG Neustrelitz am heutigen Sonnabend aus dem Landespokal ausgeschieden und bleibt sich damit treu, blickt man in die jüngere Vergangenheit zurück. Mit 0:1 (0:1) schlichen die Oberligisten beim FSV Bentwisch geschlagen vom Platz. Riesenjubel hingegen beim Landesklassevertreter, den hohen Favoriten in der zweiten Runde aus dem Wettbewerb gekickt zu haben.

Kurz vor der Halbzeit vertendelten die Neustrelitzer nach eigener Ecke den Ball im Strafraum der Gastgeber. Die spielen einen langen Pass in die Spitze, die TSG – wieder einmal viel zu träge im Umschalten – verliert am Ende die 1:1-Situation, und das Leder landet aus 16 Metern Entfernung im Kasten der Residenzstädter. Wer glaubte, eine Halbzeit sollte reichen, um das Resultat zu drehen, sah sich getäuscht.

„Das war ein Witz, wie wir aufgetreten sind“, so der knappe Kommentar von Cotrainer Robert Gerhardt nach dem Debakel. Der eine oder andere Spieler müsse sich die Frage gefallen lassen, ob er heute überhaupt mit dem Kopf beim Fußball war. Er könne sich nur bei den Neustrelitzer Anhängern entschuldigen, die das Spiel gesehen haben.

Am kommenden Sonntag muss der Tabellensechste TSG Neustrelitz in der Oberliga Nord beim Dreizehnten Blau-Weiß Berlin antreten. Da ist Wiedergutmachung angesagt. Eine Woche Zeit bliebt für die Elf von Tomasz Grzegorczyk, in die Spur zurückzufinden.