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Ulla Pape (links) und Christa Grählert können auch in diesem Jahr mit dem Erfolg des Marktes auf der Mirower Schlossinsel sehr zufrieden sein.

Ich kann jetzt meiner Holden ohne Worte zu verstehen geben, wie mir gerade so an der Mütze ist. Möglich macht es ein Holzmännchen mit flexiblen Gliedern, das in die verschiedensten Körperhaltungen gedreht werden kann. Ähnliche Figuren gab es schon in meiner Kindheit, wiederentdeckt hat sie Helmut Storch aus Schwerin. Er hat eine Holzwerkstatt der anderen Art und war am heutigen zweiten Tag von „Frühling am Schloss“ einer meiner Favoriten unter den rund 50 anbietenden Künstlern und Kunsthandwerkern.

Mindestens eine Ausstellerin aus Berlin hat es nach eigener Aussage hierher gezogen, weil sie einen Markt für die Seele gesucht habe. Offensichtlich ist das ein Empfinden diesseits und jenseits des Verkaufsstandes, meiner besseren Hälfte und meiner Wenigkeit geht es alle Jahre wieder ebenso.

Meine Blogfreundinnen Ulla Pape und Christa Grählert, die zu den Organisatorinnen der alljährlichen Märkte auf der Insel gehören, waren bereits am späten Vormittag überaus zufrieden mit dem Besuch und der Resonanz bei den Händlern. Die rührigen Damen, die neben dem Inselverein auch im Kirchturmverein engagiert sind, zeigten auf die Johanniterkirche und erklärten strahlend, dass der liebe Gott seine Hand offenbar über die Veranstaltung halte. Was der mit Glockengeläut prompt bestätigte. Auch das Wetter sei einfach ideal und ziehe die Leute regelrecht auf die Insel.

Was ich nur unterstreichen kann, es war schon kurz nach Öffnung doch mit einiger Mühe verbunden, einen freien Parkplatz zu finden. Vor der Insel stiegen ganze Busgesellschaften aus und begaben sich auf das malerische Eiland. Trotz des regen Andrangs blieben aber genug Oasen der Entspannung. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Markt im August. Für Kurzentschlossene: Bis 18 Uhr wird heute noch feilgeboten.