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George Kelbel (hinten) sieht die Lücke und drückt ab zum 1:0.

Kapitän Filip Luksik gratuliert George Kelbel nach Abpfiff.

In einem Spiel, das über weite Strecken die Überschrift „Not gegen Elend“ verdient hat, erlebte die TSG diesmal das glücklichere Ende und besiegte die VSG Altglienicke im heimischen Parkstadion mit 1:0 (0:0). Das Siegtor schoss George Kelbel in der 51. Minute nach sehr schöner Vorarbeit von Fabio Abbruzzese aus der Distanz.

Zwei Schüsse auf den Kasten der Gastmannschaft in der 15. und in der 43. Minute durch den wieder extrem einsatzfreudigen Pascal Patrick Eggert waren alles, was in der ersten Halbzeit an Torgefahr zu notieren war. Hinzu kamen zwei extreme Abwehrfehler durch Kevin Kalinowski und Zvonimir Teklic, aber die Altglienicker waren auf vorfristige Weihnachtsgeschenke offenbar noch nicht eingestellt. Die TSG nervös, unsicher, viele Pässe kommen nicht an, zum Abgewöhnen!

Fruchtloses Anrennen in der zweiten Hälfte, hier versucht sich Fabio Abbruzzese im Torschuss, rechts  Alexander Lukesch. 

In der zweiten Hälfte erhöhten vor 209 zahlenden Zuschauern – neuer Negativrekord – beide Seiten den Angriffsdruck. Die größte Chance für die Gäste gab es in der 48. Minute, als Norman Quindt im TSG-Gehäuse den Ball nur prallen lässt und ein Altglienicker Angreifer aus zwei Metern den Ball nicht unterbringen kann. Praktisch im Gegenzug kann Eggert das Leder nicht einnetzen. Kurz darauf dann die Erlösung durch Kelbel, wobei dem Altglienicker Torwart Marcus Rickert die Sicht versperrt war.

Viele Chancen, keiner trifft

Die TSG vermochte es in der Folge nicht, den Sack endgültig zuzumachen. Lukesch, Abbruzzese, Assinouko, Uyimwen – keiner trifft. Auch in Übermacht vor dem Tor der Gäste fällt den Hausherren nichts wirklich Kreatives ein. In der 85. Minute muss Norman Quindt noch einmal sein Können abrufen und rettet so die drei Punkte. Ein Wort noch zu Cliff Uyimwen: In der zweiten Hälfte eingewechselt, holte ihn Trainer Achim Hollerieth kurz vor Abpfiff bedient wieder vom Feld. Die Körpersprache des vom Coach immer wieder angefeuerten Spielers verriet eher Lustlosigkeit, das kann die TSG gar nicht gebrauchen.

Das letzte Wort heute hat Sponsor Jan Hauff: „Der Glücklichere hat gewonnen, beide Seiten hatten ihre Riesenchancen. Die Verwertung ein Manko, das unsere Mannschaft bislang einfach nicht abstellen konnte. Drei Punkte, abhaken und ganz schnell vergessen.“

Am kommenden Sonnabend tritt die TSG Neustrelitz, mit zehn Punkten weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz, beim Zehnten FC Oberlausitz Neugersdorf an.

Die drei Punkte sind das Wichtigste, und abhaken.