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Banner 2016 auf dem Fusion-Gelände.

AfD-Wähler und -Wählerinnen sind auf dem 21. Fusion Festival in Lärz vom 28. Juni bis zum 2. Juli 2018 nicht gewollt. Das haben die Veranstalter unmissverständlich klargemacht. In ihrem aktuellen Newsletter verweisen sie darauf, „dass seit dem 10. Oktober wieder eine rechtsextreme Partei im Bundestag sitzt“.

„Solltest du zu den 12 Prozent gehören, die dieses Pack da hineingewählt haben, dann möchten wir dich darauf hinweisen, dass du auf der Fusion unerwünscht bist. Du solltest es dir also besser sparen, hierfür ein Ticket zu erwerben“, heißt es in dem mit „Siempre Antifascista“ (Immer Antifaschist) endenden Infobrief. Die Registrierungsphase „für alle nicht AfD-Wähler/innen“ beginne am 1. Dezember und ende am 14. Dezember um 24 Uhr.

Am 19. Dezember würden die Kaufoptionen verlost und die Benachrichtigungen verschickt, ob gewonnen oder verloren. Die zweite Verlosungsrunde findet wie gewohnt im Februar statt. Die Tickets werden alle personalisiert und sind nicht
übertragungsfähig. Die „Wunschkandidatenoption“ werde es nicht mehr geben. Die Besucherzahl  soll auf 70 000 beschränkt werden, wobei die Veranstalter jetzt schon einräumen, dass das „eine schwierige Kunst“ sei. So seien 2016 „in ungeplanter Weise“ 73 000 Tickets verkauft worden.

Erstmalig werden 5000 Tickets an „best friends“ der zumeist ehrenamtlich arbeitenden Fusion-Crews verkauft, um möglichst vielen Mitwirkenden als kleines Dankeschön zumindest die Option zum Erwerb einer Karte zu gewähren. Das bedeute, beim Losverfahren geht es im kommenden Jahr um 65 000 Tickets. Die Stornierungsfrist endet am 22. Juni, 24 Uhr.