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Auch dieser von Kapitän Filip Luksik aus aussichtsreicher Position getretene Freistoß bleibt ungefährlich.
Die Regionalliga-Elf der TSG Neustrelitz hat ihr Heimspiel am Freitagabend im Parkstadion gegen Germania Halberstadt mit 0:3 (0:0) verloren. In einem insgesamt ausgeglichenen Spiel profitierten die Gäste davon, dass die Neustrelitzer Abwehr nur eine Halbzeit lang kompakt stand.
Unbedingt negativ anzumerken ist, dass die Mannschaft von Achim Hollerieth bei allem passablen Auftritt kaum zu eigenen Torchancen kam. Die beste Gelegenheit für die Gastgeber gab es in der 24. Minute, als nach einem Eckstoß ein Kopfball, ich meine von Kalinowski, nur knapp am langen Pfosten vorbeistrich. Hoffnungsträger Pascal Patrick Eggert ist über den linken Flügel der erwartet blitzschnelle TSG-Angreifer, fand aber seinen Meister im ebenfalls antrittsstarken Patrik Twardzik.
In der 50. Minute streicht ein langer Ball der Halberstädter durch den kompletten Strafraum der TSG und findet einen sträflich ungedeckten Floian Beil. Der lässt sich nicht lange bitten und schießt straff ins lange Eck. TSG-Keeper Felix Junghan ist machtlos. In der 78. Minute erleben die rund 600 Zuschauer einen klassischen Konter. Die Platzherren weit aufgerückt, ein langer Ball kommt beim eingewechselten Kay Michel an, der allein auf Junghan zuläuft und einnetzt. Schließlich auch noch das 0:3 kurz vor dem Abpfiff, die Defensive der Neustrelitzer inzwischen löchrig wie ein Käse. Ein Missverständnis zwischen Abwehr und Torhüter nutzt Halberstadts Nico Hübner aus und hämmert das Leder in die Maschen. Unter dem Strich eine bittere Pille für Mannschaft und Neustrelitzer Fans, die sich mehr ausgerechnet hatten.
Das letzte Wort habe ich heute Stadionsprecher Arko Mühlenberg gegeben: „So schlecht ist unser Kader nicht, da haben wir schon Schlimmeres gesehen. Aber irgendwie stimmen die Angriffswege noch nicht. Unsere Offensive hat viel mehr Potenzial. Wir bleiben Optimisten, es muss weitergehen.“
Weiter geht es am Sonnabend, den 2. September, im Landespoklal bei Blau-Weiß Greifswald. Anstoß in der Hansestadt ist um 14 Uhr.
