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ausstellung_schubertDie Kunstsammlung Neubrandenburg eröffnet am 7. Dezember um 18 Uhr die außergewöhnliche Ausstellung „Fragmente einer Sammlung“ mit Werken von Simon Schubert. Der Kölner Künstler Simon Schubert (Jahrgang 1976) reagiert auf die vorgefundenen räumlichen und historischen Gegebenheiten der Ausstellungshäuser, indem er diese in einen faszinierenden und vor allem irritierenden Kosmos verwandelt. Auch in Neubrandenburg wird er noch nie gesehene Rauminszenierungen schaffen und dabei die aufgefundenen Fragmente der historischen Sammlung der Städtischen Kunstsammlung (1890-1945) in seine Konzeption einbeziehen.

Simon Schuberts gefaltete und gefalzte weiße Papierbahnen erzeugen einzig durch die Brechung des Lichtes auf ihnen eine tiefe Räumlichkeit, die sich mit der Veränderung des Tageslichts modifiziert. Diese faszinierenden Arbeiten sind quasi Zeichnungen aus Licht. Als Gegenpol dazu stehen seine tiefschwarzen Graphitarbeiten, die ganz aus dem malerischen Duktus heraus, der durch das Verreiben des Graphitpulvers auf den Blättern entsteht, entwickelt werden. Hier ist der Bildgegenstand in eine tiefe Schwärze getaucht. In die eigenwilligen räumlichen Inszenierungen sind surreale Skulpturen integriert, die den Betrachter zusätzlich irritieren. Die Ausstellung ist bis zum 26. Februar zu sehen.