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Rainer Müller

Die Regionalligisten der TSG Neustrelitz wollen sich am Sonntag beim Auswärtsspiel gegen Budissa Bautzen „auch mal belohnen“. Das sagte heute Co-Trainer Rainer Müller im Gespräch mit mir. „Die Jungs können alle Fußball spielen, sie müssen es nur im Wettkampf umsetzen“, beschrieb Müller die bisherige Misere. Dabei könnten ihnen die Neuzugänge der letzten Tage helfen, die wesentlich mehr Erfahrung haben und letztlich auch noch unbefangen sind, was die bisherige Spielzeit angeht. Leider sei der Bosnier Mehmedalija Covic noch nicht spielberechtigt, der wegen senes Visums noch einmal nach Sarajevo reisen musste.

Auch Rainer Müller selbst will seine Routine in den Dienst des Teams auf dem Rasen stellen. „Wenn es der Trainer will und ich helfen kann, laufe ich auf. Ich habe alle Trainigseinheiten mit absolviert.“ Ein großes Manko sieht Müller noch in der Kommunikation auf dem Platz, im gegenseitigen Helfen. Es sei normal, dass junge Spieler zunächst zum Individualismus neigten. Deshalb werde auch daran gearbeitet, dass jeder Kicker dem anderen hilft. „Fußball ist nun einmal eine Mannschaftssportart“, betonte Rainer Müller, Ex-Kapitän beim FC Schönberg.

Die Elf von Trainer Benjamin Duray wird bereits morgen gegen 14 Uhr in den Bus steigen. Sie kann dann nach Übernachtung am Sonntag ausgeruht zu Werke gehen und hoffentlich punkten. Budissa Bautzen rangiert momentan auf dem drittletzten, die TSG Neustrelitz auf dem vorletzten Rang.