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Ich habe eine schlaflose Nacht hinter mir. Dutzende Mitmenschen sind wieder und wieder an meinem geistigen Auge vorbeigezogen. Und im Gegensatz zum berühmten Schäfchenzählen wurde ich immer wacher. Und unglücklicher. Der Männerweisheit, dass man Frauen, Pfeifen und Motorräder nicht verborgt, ist unbedingt ein Zusatz zu verpassen. Auch bei Büchern und Filmen sollte zumindest äußerste Zurückhaltung geübt werden, was die Außerhausgabe angeht. Und entschließt man sich doch aus besonderer Zuneigung zur vorübergehenden Trennung von der Lieblingslektüre oder dem ultimativen Streifen in der heimischen Sammlung, dann wäre zumindest irgendwo zu vermerken, wer der solchermaßen Begünstigte war. Denn beide Seiten neigen zur Verdrängung, auch beste Freunde und gute Bekannte. Das ist zutiefst menschlich und auf keinen Fall übel zu nehmen.

Once

Das ist er…

Kurzum nutze ich diesen meinen Blog, um mal in die Runde zu fragen, wem ich meinen zum persönlichen Schatz erhobenen Film „Once“ geliehen habe. Nicht nur, dass es Zeit wird, ihn mal wieder in den eigenen vier Wänden abzuspielen. Schließlich habe ich ihn erst vier Mal gesehen. Aber nun habe ich ihn auch noch einer lieben Kollegin versprochen, die mich im Gegenzug mit ganz wunderbarer Musik versorgt hat. Und der Griff gestern Abend ins Film-Regal ging ins Leere. Vielleicht ist ja in der Strelitzius-Gemeinde jemand, der meinen Seelenfrieden wieder herstellen kann. Als kleinen Bonus unten ein Link zu einem Konzert der beiden Hauptdarsteller Glen Hansard und Marketa Irglova mit ihrem Lied „Falling Slowly“, das 2008 in der Kategorie „Bester Song“ einen Oscar erhielt.

https://www.youtube.com/watch?v=koPjCqb3igw