Am 28. März findet in Neustrelitz das erste Frühstück für Freiberufliche im Kiez Büro in der Strelitzer Str. 37 statt. Alle, die beruflich solo unterwegs sind, sind eingeladen, sich bei einem Kaffee und selbstgemachten Waffeln kennenzulernen und auszutauschen. Außerdem können alle Interessierten den Tag nutzen, um kostenfrei einen Tag im Coworking Space zu arbeiten.
Das gemeinsame Frühstück ist von 9 bis 10 Uhr geplant. Wenn sich interessante Gespräche ergeben, können Teilnehmer aber auch länger bleiben. Wer arbeiten möchte, kann sich an einen der flexibel nutzbaren Schreibtische zurückziehen.
Im Tiergarten der Stadtwerke Neustrelitz wird am Ostersonntag (31. März) wieder zur traditionellen Ostereiersuche eingeladen. Der Nachwuchs kann sich an dem Tag auf die Suche nach Eiern und goldenen Hasen machen. Der Osterhase und sein Gehilfe tauschen die Fundstücke anschließend gegen kleine Überraschungen ein.
Damit nicht genug. Mit Hüpfburg, Musik, Waffeln und Gegrilltem wird der Ostersonntag im Tiergarten mit einem kleinen Fest gefeiert. Wer dabei sein möchte, ist von 10 bis 16 Uhr willkommen. Natürlich freuen sich auch die Tiere auf einen Besuch. Ziegenbock Carlos, Nanduhahn Manfred und Lamahengst Sanchoz sind die Neuen im Tiergarten der Stadtwerke Neustrelitz. Der Tiergarten ist bis Ende März noch von 9 bis 16 Uhr und ab April bis 18 Uhr geöffnet.
Der in Deutschland 1920 entstandene Stummfilm „Hamlet“ von Sven Gade mit Asta Nielsen und Paul Conradi in den Hauptrollen wird im Neustrelitzer Fabrik.Kino in restaurierter Fassung und mit Live-Musikbegleitung von Alexander Kraut am Donnerstag, 21. März, um 19.30 Uhr aufgeführt. Es handelt sich um die Stummfilm-Adaption des Shakespeare-Klassikers um den Dänenprinzen Hamlet, der die Ermordung seines Vaters an der Mutter und dem Stiefvater rächen soll, die Bluttat aber scheut.
Der durch Asta Nielsens eigene Produktionsfirma hergestellte Film war der erste große internationale Erfolg eines deutschen Films nach dem Ersten Weltkrieg. Der Film basiert auf dem Buch ‚The Mystery of Hamlet‘ (1881) des amerikanischen Shakespeare-Forschers Edward P. Vining, der eine norwegische Sage aus dem 12. Jahrhundert als Ausgangspunkt auch des Shakespearschen Hamlet sieht. Laut dieser Sage sei Hamlet eigentlich eine Frau, woraus sich andere Aspekte von Hamlets Verhalten gegenüber der Mutter, Ophelia und Horatio ergeben. Die Herausforderung, als weibliche Schauspielerin Hamlet zu verkörpern, hatte Asta Nielsen, die bis dahin schon in vielen Rollen zu sehen war, viele gute Kritiken beschert, und sie wurde der erste weibliche Filmstar in der Geschichte des Kinos.
Der Film wird musikalisch live begleitet von Alexander Kraut aus Berlin, der schon seit 30 Jahren im Kino am Sandberg diese Aufgabe jeweils mit Bravour erfüllt.
Viel frischer Wind wird den jungen Leuten um die Nase wehen, die sich auf das Abenteuer einlassen, mit der „Zeven Wouden“ zehn Tage lang das Ijsselmeer und die niederländische Wattensee zu besegeln. Die 14- bis 17-Jährigen werden von der erfahrenen Skipperin Janine de Jong und ihrem Maat ins Segeln eingewiesen und mit Hand anlegen. Da das schlanke und sportliche Schiff über viele Beisegel verfügt, können alle bei gutem Wind ordentlich anpacken. Und auch alle anderen Aufgaben, die auf einem Schiff so anfallen werden gemeinsam erledigt. Das macht aus der Gruppe ganz schnell ein gutes Team. Janine möchte, dass alle die Möglichkeit haben, das Beste aus sich herauszuholen.
Nachmittags werden Häfen angesteuert, so dass die Küche nachgefüllt und die niederländische Lebensart erlebt werden kann. Geschlafen wird in den gemütlichen Kajüten an Bord.
Diese am 26. Juli beginnende Reise wird organisiert vom evangelischen Kinder- und Jugendwerk und gefördert von eben diesem, von der Diakonie MV, dem Landkreis MSE, der Bethanienstiftung und Privatspenden. Weitere Informationen und Anmeldung bei Carsten Reimers unter 01 51/ 67 14 70 07 oder ejm-propstei-neustrelitz@elkm.de
Am 30. März um 19.30 Uhr feiert Johann Strauß` bekannte komische Operette Die FledermausPremiere im Landestheater Neustrelitz. Der Dreiakter zählt zu den meistgespielten Stücken weltweit und wurde 1874 im bis heute existierenden Theater an der Wien uraufgeführt.
Die heitere Geschichte: Um sich an seinem Freund Eisenstein zu rächen, inszeniert Dr. Falke alias die Fledermaus ein Verwechslungsspiel beim Ball des Grafen Orlofsky. Dort treffen sich ein Marquis und ein Chevalier, eine ungarische Gräfin und angehende Künstlerinnen. Jedoch: niemand ist der, für den er sich ausgibt. Alles ist Maskerade und Schwindel, und so endet die Ballgesellschaft im Gefängnis. Als schließlich alle Masken fallen und die außerehelichen Techtelmechtel ans Licht kommen, zeigt sich die gelungene Rache der Fledermaus.
Kartenwünsche für die Premiere oder andere Vorstellungstermine gern unter 03981 20 64 00 und 0395 569 98 32 oder Ticket einfach online buchen unter https://tog.de
REGIETEAM Musikalische Leitung: GMD Daniel Geiss Inszenierung: Max Hoehn Bühnen- und Kostümbild: Darko Petrovic Choreographie: Gaetano Posterino Chor: Joseph Feigl Dramaturgie: Dr. Sebastian Richter
Opernchor der TOG Deutsche Tanzkompanie Neubrandenburger Philharmonie
„Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ – mit diesem beschwingten Musiktitel lädt das Salonorchester Neustrelitz am Sonntag, 7. April, 16 Uhr, zu einem Frühlingskonzert im Hafen ein. Zur besten Kaffeezeit werden die 18 Musiker um Walter Diesterhaupt im traditionsreichen Saal der Inselgaststätte Helgoland aufspielen. Garantiert werden flotte Töne und gute Laune mit Sängerin Sabine Denkinger und Moderator Johannes Groh.
Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl. Vorverkauf ausschließlich in der Tourist-Information, Strelitzer Straße 1, Tel. 03981 4534105.
Verabschiedung von Alexa Beaucamp (vorn Mitte) im Schulwald Carolinumim Dezember vergangenen Jahres. Foto: Matti Dannhauer
Alexa Beaucamp, Absolventin des Neustrelitzer Gymnasiums Carolinum, wird als Leiterin des Projektes Schulwald Carolinum (Strelitzius berichtete) von der Studienstiftung des deutschen Volkes für ihr herausragendes gesellschaftliches Engagement mit dem Starterpreis geehrt. Die Auszeichnung der Preisträger 2024 erfolgt am 3. Juni im Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in der Bundeshauptstadt.
Carolinum-Leiter Henry Tesch freute sich über die Nachricht. „Nicht so schlecht“, kommentierte er und ergänzte, dass damit auch der Schulverein des Gymnasiums als Projektträger des Schulwaldes zum wiederholten Mal gewürdigt wird.
Die Lesenden im Landestheater Neustrelitz: Burkhard Wolf, Noah Alexander Wolf, Barbara Schnitzler, Josefin Ristau und Thomas Pötzsch (von links).
Wer am gestrigen Sonntagnachmittag trotz des Bilderbuchwetters den Weg ins Landestheater Neustrelitz gefunden hat, wird es nicht bereut haben. Die szenische Lesung mit Barbara Schnitzler und den Mitgliedern des Schauspielensembles Thomas Pötzsch, Josefin Ristau, Noah Alexander Wolf und Burkhard Wolf sowie der Stimme von Uwe Johnson hat das auf der Drehbühne platzierte Publikum schnell in den Bann der Wortgewalt des bedeutenden Schriftstellers und Chronisten gezogen. Johnson hat nicht nur geschrieben, er hat mit dem ihm eigenen, unverwechselbaren Sprachstil Bilder gemalt, die in ihrer Detailliertheit seine Leser oder in diesem Fall Zuhörer eintauchen lassen in das Geschehen, ja geradezu fesseln. Und er ist ein wertvoller Zeitzeuge.
Gelesen wurde von den Mutmaßungen über den Tod von Jakob Abs, der ins Visier der Staatssicherheit gerät und nach seiner Rückkehr aus Westdeutschland umkommt. „Mutmaßungen über Jakob“ ist Uwe Johnsons Debütroman (1959). Anlässlich des 90. Geburtstages sowie des 40. Todestages widmet die Schauspielsparte der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz dem Jahrhundert-Schriftsteller eine exklusive Veranstaltungsreihe. Ensemble und Gäste erkunden gemeinsam Johnsons umfassendes Werk. Mit der gestrigen Lesung ist eine feine Fortsetzung der Reihe gelungen. Der größte Part fiel dabei Barbara Schnitzler zu, sie hat ihn mit Bravour bewältigt. Und der Einfall, die Literaturfreunde immer wieder zu neuen Podien der Lesenden zu drehen, verdient einen Sonderapplaus.
Freunde der Kunst und Kreativität sind herzlich willkommen beim Pysanka-Malkurs der Kunstschule Neustrelitz. Teilnehmer tauchen ein in die faszinierende Welt der ukrainischen Tradition und lernen, wie man atemberaubende Kunstwerke auf Eiern erschafft.
Keine Vorkenntnisse erforderlich! Dieser Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Einfach Neugier und Lust am Gestalten mitbringen. Am besten gelingt dies in Oma/Opa-Enkel oder Mutter/Vater-Kind Kombination. Anmeldung per Telefon 03981 2423185 oder per E-Mail kunstschule@kunsthaus-neustrelitz.de/, da die Plätze begrenzt sind. Die Teilnahmegebühr beträgt einen Euro pro Ei.