Mit dem Ende des Sommers verabschiedet sich auch die Badeanstalt Glambecker See von ihrer Badesaison 2024. Am kommenden Donnerstag, den 12. September, wird das Bad offiziell seine Pforten für diese Saison schließen.
Die diesjährige Badesaison war ein wiederholter Erfolg. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die heißen Tage, um sich im erfrischenden Wasser des Glambecker Sees abzukühlen. Besonders erfreulich war die hohe Zahl an Familien und Kindern, die das Freizeitangebot und die bewährte Anlage genossen haben. Dank des beständigen Wetters und der Wasserqualität konnte die Badeanstalt durchgehend gute Bedingungen bieten.
Bürgermeister Andreas Grund bedankt sich herzlich bei dem Team der Badeanstalt Glambecker See, dem DRK als Dienstleister sowie allen Gästen für die diesjährige Saison. „Wir freuen uns, dass wir den Besucherinnen und Besuchern auch in diesem Jahr wieder eine sichere und erholsame Zeit am See bieten konnten“, so Bürgermeister Andreas Grund. „Unser besonderer Dank gilt den Mitarbeitenden, die mit großem Engagement dafür gesorgt haben, dass der Betrieb reibungslos und zur Zufriedenheit aller lief.“ Die Vorbereitungen für die Badesaison 2025 laufen bereits.
Das Schmuckstück: Links sind die Rettungsschwimmer und ein Lagerraum untergekommen, in der Mitte die Umkleidekabinen und rechts der Sanitärbereich.
„Wir können alle miteinander stolz sein, dass wir das erreicht haben, eine tolle Leistung, und das zurück zu den Wurzeln“, so Wesenbergs Bürgermeister Steffen Rißmann am heutigen Nachmittag am Strand des Weißen Sees anlässlich der offiziellen Übergabe des Ersatzneubaus des Sanitär- und Umkleidegebäudes. Nachdem im vergangenen Jahr bereits die neue Steganlage ihrer Bestimmung übergeben worden war (Strelitzius berichtete), kann nun auch Abschnitt Nummer 2 abgehakt werden. Baubeginn dafür war im September vergangenen Jahres.
Beeindruckt zeigte sich Vizelandrat Thomas Müller, seit neun Jahren Kreisverwalter, von dem Objekt nach historischem Vorbild. Es passe sich hervorragend ein und mache den Weißen See noch mehr zur Attraktion bei Einheimischen und Touristen. Müller hatte sich schon in seiner Zeit als Amtsvorsteher der Kleinseenplatte mit dem Projekt Badeanstalt am Weißen See beschäftigt. „Was lange währt, wird gut“, kommentierte Müller. Bereits 2017 war wegen der desolaten Situation ein Arbeitskreis gebildet worden, der sich mit der Entwicklung der Badeanstalt beschäftigt hatte. Zunächst geriet das Projekt ins Stocken bevor es wieder Fahrt aufnahm.
Steffen Rißmann
Steffen Rißmann machte für sich geltend, dass das schlechte Wetter der letzten Tage eigens bestellt worden sei, um noch vor den ersten Badegästen fertig zu werden. Ganze 48 Stunden ist es her, dass die Bauabnahme stattgefunden hat. Pünktlich lenke nun Petrus um. „Eine Punktlandung, die da hingelegt wurde, wie auch bei der Steganlage“, so das Stadtoberhaupt an die Adresse der diesmal beteiligten Firmen, aber auch an die Amtsverwaltung, vor allem an Ressortchef Thomas Reggentin und dessen Mitstreiter Peter Vorwerk sowie die LEADER-Gruppe des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte.
Das rund eine halbe Million Euro teure Projekt, in etwa hälftig von der Kommune mit ihren entschlussfreudigen Stadtvertretern und mit LEADER-Fördermitteln aufgebracht, wurde bauseitig von den regionalen Unternehmen Thomas Splett Wesenberg (erweiterter Rohbau), Dachdeckerei Marko Schulz aus Strasen, der Bauschlosserei Kobs, Inhaber Kay Nimke (Fenster und Außentüren), der MMT GmbH (Trockenbau), dem Malerbetrieb Krüger, der Heineking GmbH (Sanitär), sämtlich aus Neustrelitz, Elektro Ganter aus Mirow, der Schrötter Bau GmbH Priborn (Außenanlagen und Ersatzpflanzungen) sowie der Brunkow Büro + Objekt GmbH aus Waren (Möblierung) erledigt. Unbedingt hervorzuheben ist, dass das Gebäude penibel genau ausgerichtet wurde. So führt sein Durchgang direkt auf den Badesteg, umgekehrt, mit dem See im Rücken, wird durch den Durchgang auf eine scheinbare Allee bis hoch zum Bahnübergang geblickt. Das hat schon Klasse!
Nach dem extrem guten Wetter Anfang September haben die Bauarbeiten für den Ersatzneubau des Sanitär- und Umkleidegebäudes am Weißen See in Wesenberg begonnen. „In der vergangenen Woche habe ich gemeinsam mit dem Vertreter der DRK Wasserwacht, Stefan Nadler, dem verantwortlichen Planer Jörn Krüger vom Büro DAS KRÜGER-MANZKE WERK Architekten & Ingenieure GmbH aus Neustrelitz sowie Peter Vorwerk vom Bauamt im Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte eine Bauberatung durchgeführt“, so Bürgermeister Steffen Rißmann gegenüber Strelitzius.
Es wurden finale Abstimmungen zur Unterbringung der Rettungsschwimmer im Gebäude vorgenommen, um nach Möglichkeit optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen. Das spätere Erscheinungsbild ist auf dem Foto unten zu sehen. Der Abriss des alten Gebäudes ist in der ersten Wochenhälfte bereits abgeschlossen worden.
Die Badeanstalt am Glambecker See in Neustrelitz ist am 1. und 2. September wegen der Drachenbootregatta für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen. Vom 8. bis 10. September findet wegen der Herbstregatta ebenfalls kein Badebetrieb statt.