Heute Morgen gegen 4.40 Uhr sind mehrere Streifenwagenbesatzungen in die Neubrandenburger Oststadt geeilt. Hintergrund war ein Notruf und der Hinweis darauf, dass es zuvor in der Humboldtstraße eine Auseinandersetzung zwischen mehreren deutschen Personen gegeben habe, bei der auch – mutmaßlich – mit einer Schreckschusswaffe geschossen worden sei.
In der zurückliegenden Nacht gegen 2.45 Uhr informierte ein Zeuge über Notruf die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass vor der Shisha Lounge in der Neubrandenburger Oststadt eine körperlicheAuseinandersetzung zwischen mehreren Personen im Gange ist. Umgehend wurden fünf Funkstreifenwagen des Polizeihauptrevier Neubrandenburg zum Einsatz gebracht. Durch die Beamten konnten vor der Lokalität im Juri-Gagarin-Ring zwei verletzte eritreische Staatsbürger im Alter von 33 und 37 festgestellt werden. Beide wiesen leichte Verletzung auf. Diese wurden ambulant im Klinikum Neubrandenburg behandelt.
Am gestrigen Mittwoch erhielten Beamte des Polizeireviers in Röbel gegen 19 Uhr den Auftrag, in die Straße „An den Sandbergtannen“ in Röbel zu fahren. Auf dem dort angrenzenden Verbindungsweg zwischen der L 24 und Minzow sei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen.
In der vergangenen Nacht gegen 0.40 Uhr ist es im Neubrandenburger Stadtteil Datzeberg zu einer gefährlichen Körperverletzung zwischen zwei Frauen gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten eine 21-jährige Wohnungsinhaberin und ihre 19-jährige Besucherin zunächst in einen verbalen Streit. Im weiteren Verlauf eskalierte die Situation, wobei beide Beteiligte spitze Gegenstände einsetzten und sich gegenseitig verletzten.
In Friedland hat es gestern Abend eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gegeben, bei der einer der beiden schwer verletzt ins Klinikum kam. Der Tatort war vermutlich zwischen dem Anklamer Tor/Riemannstraße und dem Kreisverkehr Anklamer Straße.
An einer Ampel in Neubrandenburg in Richtung Neustrelitz ist ein 24-jähriger Mann nach eigenen Aussagen nicht mit dem Fahrstil einer Frau im Auto vor ihm einverstanden gewesen. Er hatte daher Klärungsbedarf und folgte der Frau gestern am späten Nachmittag bis nach Neustrelitz. Sie fuhr auf eine Parkfläche in der Wilhelm-Stolte-Straße und hielt dort – genau wie der Verfolger. Auf dem Gelände standen sich dann der Verfolger und die verfolgte Frau sowie mehrere ihrer Bekannten gegenüber.
Am gestrigen Dienstag gegen 19.30 Uhr wurde über den Notruf der Polizei bekannt, dass eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen am Brodaer Strand gibt. Umgehend verlegten mehrere Streifenwagen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zum Einsatzort.
Am Neubrandenburger Gätenbach hat es gestern Abend gegen 20.30 Uhr einen größeren Polizei- und Rettungseinsatz gegeben. Mehrere Zeugen hatten beobachtet, wie ein Mann einen anderen Mann unter Wasser drückte und eine Frau dabei zugeguckt haben soll. Durch das Schreien der Zeugen ließ der Mann vom Opfer ab und rannte mit der Frau zusammen weg.
Die Helfer riefen den Notarzt. Die Rettungskräfte vor Ort alarmierten dann die Polizei. Ein Streifenwagen prüfte die Gegend ab, in der sich die beiden Verdächtigen laut Zeugenaussagen aufhalten sollten. Die Polizei konnte den verdächtigen Mann und die Frau stellen und zum Revier mitnehmen.
Im Weidegang in Neubrandenburg soll gestern Abend gegen 21.40 Uhr eine Auseinandersetzung mit einem Warnschuss aus einer Schreckschusspistole geendet haben. Von seinem Balkon aus soll ein 28-jähriger Deutscher zwei Männer beobachtet haben, die eine junge Frau belästigten. Er rief ihnen zu, dass sie die Frau in Ruhe lassen sollen.
Der 38-jährige Serbe fing an, den Mann auf dem Balkon zu bedrohen. Er soll versucht haben, den Balkon hochzuklettern und sei deutlich aggressiv gewesen. Der 28-Jährige wollte ihn davon abhalten und soll dazu auch einen Schuss in die Luft aus einer Schreckschusspistole abgegeben haben. Der Begleiter des Serben, ein 19-jähriger Österreicher, riss ihn vom Balkon weg.
Beobachter der Szene haben die Polizei gerufen. Während des Einsatzes wirkte der Serbe alkoholisiert. Die Beamten ließen ihn pusten. Dabei erreicht er gut 3,9 Promille.
Zum genauen Hergang der Auseinandersetzung gibt es unterschiedliche Angaben. Die Kripo ermittelt in dieser Sache gegen den 28-jährigen Deutschen und den 38-jährigen Serben. Die Ermittler gehen unter anderem dem Vorwurf der Bedrohung nach sowie prüfen einen möglichen Verstoß gegen das Waffengesetz.