Am Neubrandenburger Gätenbach hat es gestern Abend gegen 20.30 Uhr einen größeren Polizei- und Rettungseinsatz gegeben. Mehrere Zeugen hatten beobachtet, wie ein Mann einen anderen Mann unter Wasser drückte und eine Frau dabei zugeguckt haben soll. Durch das Schreien der Zeugen ließ der Mann vom Opfer ab und rannte mit der Frau zusammen weg.
Die Helfer riefen den Notarzt. Die Rettungskräfte vor Ort alarmierten dann die Polizei. Ein Streifenwagen prüfte die Gegend ab, in der sich die beiden Verdächtigen laut Zeugenaussagen aufhalten sollten. Die Polizei konnte den verdächtigen Mann und die Frau stellen und zum Revier mitnehmen.
Gegen Mitternacht ist nach aktuellen Erkenntnissen in Neubrandenburg in der Schillerstraße bei den Bootsschuppen ein Streit eskaliert. Dabei soll eine 32-Jährige eine Waffe auf einen 33-Jährigen gerichtet haben. Er hat sie ihr scheinbar wegschlagen können. Dabei löste sich ein Schuss. Der geschädigte 33-Jährige hat dann beide Angreifer – die Frau und ihren 38-jährigen Partner – zurückschlagen können und eine Streife, die in dem Bereich gerade unterwegs war, zu Hilfe gerufen. Die Frau und der Mann gelten beide als Beschuldigte. Ihr wird aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse aktuell versuchter Totschlag vorgeworfen.
Die Beteiligten sind alle Deutsche. Sie sollen sich vor der Tat in ihren jeweiligen Autos auf der Straße getroffen haben. Ob das zufällig passierte, muss ebenfalls noch geklärt werden. Sie sollen miteinander kommuniziert haben. Ob das Motiv tatsächlich ein zurückliegender Streit war, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen. Die Kräfte des Polizeireviers Neubrandenburg haben beide Beschuldigte in Gewahrsam genommen. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg.
Am heutigen Sonntag gegen 0.05 Uhr, kam es auf dem Bahnhofsvorplatz in Neustrelitz zu einem versuchten Totschlag. Ersten Ermittlungen zufolge kam es zwischen den zwei Tätern und dem Geschädigten zu einem Streit. In dessen Verlauf wurde der 34-Jährige, welcher in Neustrelitz wohnhaft ist, durch einen der Männer zu Boden gerissen. Die Angreifer traten dem am Boden liegenden Opfer mehrfach gegen den Kopf. Als ein Zeuge die Täter aufforderte aufzuhören, flüchteten diese in Richtung Innenstadt.
Der Geschädigte wurde mit lebensbedrohlichen Kopfverletzungen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht und wird derzeit behandelt. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tatverdächtigen verlief bislang ergebnislos. Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg hat die Ermittlungen zum genauen Tathergang und zu den Tätern aufgenommen. Anhand der Zeugenaussagen können sie wie folgt beschrieben werden:
Person 1 – 20-25 Jahre alt, ca. 170cm groß, deutschsprachig, vermutlich kurze dunkle Haare (trug die Kapuze auf dem Kopf), gepflegter dunkler Bart – trug eine kurze dunkle Hose, einen dunklen Kapuzenpullover, führte einen braunen Rucksack und ein silberblaues 28″ Mountain-Bike mit sich.
Person 2 – 20-25 Jahre, ca. 200cm groß, kräftige, aber nicht dicke Gestalt, deutschsprachig, kurze braune Haare mit leichten Locken (ebenfalls Kapuze über den Kopf gezogen), kein Bart – trug eine lange dunkle Hose, einen dunklen Kapuzenpullover, dunkle Sneaker.
Wer verdächtige Personen, auf die die Täterbeschreibungen passen, in der Nähe des Tatortes gesehen hat, wird gebeten, sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 zu melden.