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Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Schließung, Sturmwarnung, Tiergarten
10 Donnerstag Okt. 2024
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Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Schließung, Sturmwarnung, Tiergarten
16 Montag Sep. 2024
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Die Hochwasserlage aufgrund der anhaltenden Regenfälle in den osteuropäischen Nachbarländern Deutschlands haben die Katastrophenschützer des Landesamtes für Zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand und Katastrophenschutz (LPBK) im Blick. Da auch das Elbeeinzugsgebiet zumindest in Teilen davon betroffen sein kann und somit auch in der Elbe und ihren Zuflüssen im Oberlauf mit Hochwasser gerechnet werden kann, ist das LPBK ab sofort im 24/7-Rufbereitschaftsdienst erreichbar. Damit sei eine Art Vorsorgebereitschaft ausgerufen worden, um rund um die Uhr die Situation im Blick zu behalten und die Lage beurteilen zu können, so Innenminister Christian Pegel.
„Über diesen Weg erfassen wir die Lagemeldungen des Bundes und eventuelle Hilfeleistungsanträge, die über das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ) verschickt werden. Falls wir gerufen werden sollten, sind wir einsatzbereit“, so Landesinnenminister Christian Pegel mit Blick auf mögliche Hochwasserlagen in Nachbarländern, aber auch in Mecklenburg-Vorpommern.
16 Donnerstag Mai 2024
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Appell, Besucher, Mecklenburgische Seenplatte, Nationalpark, Waldbrandgefahr, Zimmermann

Trotz des regenreichen Winters haben der anhaltende Wind, die hohen Temperaturen und die anhaltende Trockenheit dafür gesorgt, dass seit einigen Tagen wieder die höchste Waldbrandgefahrenstufe an der Mecklenburgischen Seenplatte und damit auch im Müritz-Nationalpark herrscht.
„Der Schutz der Bevölkerung und die aktuelle Waldbrandgefahr erfordern momentan unsere volle Aufmerksamkeit,“ sagt Ulf Zimmermann, Leiter des Nationalparkamts. „Wir sind grundsätzlich vorbereitet und über die Pfingsttage sind die Rangerinnen und Ranger im Gebiet gerade an den hochfrequentierten Wegen im Nationalpark besonders aufmerksam. Außerdem stehen wir im engen Austausch mit dem Landkreis, den Gemeinden sowie dem Katastrophenschutz. Wir alle hoffen, dass sich die Lage bald wieder entspannt.“
Weiterlesen04 Donnerstag Jan. 2024
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Backhaus, Boizenburg, Hochwasser, Mecklenburg-Vorpommern, Schwesig

Andere Regionen Deutschlands sind massiv von Hochwasserereignissen und deren Auswirkungen betroffen. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Lage noch nicht bedrohlich, aber angespannt, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus heute auf einer Pressekonferenz an der Elbe in Boizenburg, wo er sich gemeinsam mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ein Bild von der Lage machte.
„Wir beobachten mit großer Aufmerksamkeit die Wasserstandsentwicklung an unseren Fließgewässern, insbesondere an der Elbe. Aktuell können wir für unser Bundesland glücklicherweise sagen, dass es keine akute Gefahrensituation gibt. Die Pegel im Land weisen zwar zum Teil bereits erhöhte Wasserstände auf. Für uns ist in der Vorausschau aber immer wichtig, ob es zum Überschreiten von Alarmstufen an unseren Pegeln kommt und damit Aktivitäten der Hochwasserabwehr oder -bekämpfung eingeleitet werden müssen. Die Wettervorhersage für MV lässt nach aktuellem Kenntnisstand aber keinen weiteren deutlichen Anstieg der Wasserstände erwarten“, erklärte Backhaus. Bei der Einschätzung der Lage spielen die Wasserstandsvorhersagen der gemeinsamen Hochwassermeldezentrale der Flussgebietsgemeinschaft Elbe, deren Berechnungsmodelle ständig an die veränderten Fließbedingungen aufgrund von umgesetzten Hochwasserschutzmaßnahmen angepasst werden, eine wichtige Rolle.
Weiterlesen22 Freitag Dez. 2023
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Friedhöfe, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Sturmtief, Verwaltung, Warnung
Die Friedhofsverwaltung der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg empfiehlt aufgrund der Auswirkungen des Sturmtiefs „Zoltan“, die Friedhöfe in den kommenden Tagen nicht zu betreten. Einige Bäume sind in Folge der orkanartigen Böen umgekippt oder angehoben. Auch bei schwächerem Wind können in den kommenden Tagen noch Äste hinunterfallen und Personen gefährden.
Zwischen den Feiertagen erfolgt eine Schadensaufnahme sowie die Beräumung der Bäume und Äste. Alle Beerdigungen und Trauerfeiern können jedoch planmäßig stattfinden.
24 Dienstag Okt. 2023
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Heute hat der Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt, Dr. Till Backhaus, dem Kabinett eine überschlägige Bilanz der Schäden durch das Sturmhochwasser am 20. und 21. Oktober vorgestellt. Auch wenn Mecklenburg-Vorpommern deutlich weniger betroffen war als das Nachbarland Schleswig-Holstein, hat das Hochwasser Spuren hinterlassen. „Bei einer Küstenlänge von ca. 1.945 km (Außenküste und Innere Küstengewässer) und zusätzlichen landseitigen potentiellen Überflutungsflächen ist nach ein bis zwei Tagen leider keine vollständige oder gar abschließende Übersicht über Ereignisse oder Schäden möglich“, erklärt der Minister.
„Der Fokus erster Inaugenscheinnahmen lag auf den landeseigenen Küstenschutzanlagen und nicht auf der kommunalen Infrastruktur wie z.B. Hafenanlagen oder Einrichtungen, die dem Tourismus dienen. Zu letzteren können am besten die Städte und Kommunen selbst Auskunft geben.
Die verfügbaren Mitarbeiter der Küstenschutzverwaltung der StÄLU und drei Vermessungsteams waren am gestrigen Montag zur Schadensaufnahme an der Küste (z.T. auch mit Lidar-Scanner über Drohnen) unterwegs. Im Ergebnis ist deutlich geworden, dass es insbesondere auf dem Fischland-Darß-Zingst zu erheblichen Sandverlusten aus den Landesküstenschutzdünen gekommen ist. Es sind in vielen Küstenabschnitten Dünenkliffs mit einer Höhe von bis zu sieben Metern entstanden. Auf Usedom und im Bereich von Südost-Rügen gibt es ebenfalls Sandumlagerungen. Die örtlichen Sandverluste sind angesichts der starken Seegangsbelastung aber gering“, so Backhaus.
Weiterlesen21 Samstag Okt. 2023
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Nach den sehr hohen Sturmwasserständen der vergangenen Nacht (Strelitzius berichtete) sinken die Wasserstände an der Außenküste Mecklenburg-Vorpommern seit den frühen Morgenstunden deutlich. Die Wasserstände sind seit einigen Stunden wieder unter der für die Definition eines Sturmhochwassers wichtigen Marke von 1,0 Meter über dem mittleren Wasserstand gefallen.
Im Vergleich zu Schleswig-Holstein und Süd-Dänemark hat Mecklenburg-Vorpommern aufgrund der Windrichtung Glück gehabt. Nur im westlichen Teil des Landes (Wismarbucht, Poel, Boltenhagen) wurden kurzzeitig Wasserstände bis in den unteren Bereich eines schweren Sturmhochwassers, d.h. Wasserständen über 1,50 Meter erreicht. In den anderen Küstenabschnitten ist dieses Ereignis als mittleres Sturmhochwasser einzustufen. Die Wasserstände in den Bodden und Haffen sind aber weiterhin hoch und einige Deichabschnitte stehen unter intensiver Beobachtung der kommunalen Einsatzkräfte, um bei Bedarf schnell reagieren zu können. Ein Deichabschnitt in Wiek auf dem Darß ist auf einer Länge von unter zehn Metern gebrochen. Die Einsatzkräfte bemühen sich, die Lücke mit Big Bags zu schließen.
Minister: Sperrwerk Greifswald eine gute Entscheidung
„Unsere Küstenschutzanlagen an der Außenküste haben ihre Funktion erfüllt. Nach meinem Kenntnisstand gab es keine starken Schäden an den Küstenschutzanlagen oder gar Überflutungen von durch Küstenschutzanlagen geschützten Bereichen. Die rechtzeitige Schließung der Sperrwerke hat gut funktioniert. Das ist für mich sehr wichtig, da bei den eingetretenen Wasserständen z.B. ohne das Sperrwerk Greifswald große Flächen in Greifswald Wieck, Eldena und landwirtschaftlich genutzte Flächen überflutet worden wären. Auch wenn Bau und Betrieb eines Sperrwerks eine große Herausforderung darstellen, bin ich froh, dass wir uns vor vielen Jahren zur Errichtung des Sperrwerks Greifswald entschieden haben“, berichtet der für den Küstenschutz zuständige Minister Dr. Till Backhaus und warnt gleichzeitig:
„An den Landesküstenschutzdünen sind durch die Kombination von den Seegang und Wasserstand erhebliche Sandmengen umgelagert worden. Das ist aus Sicht des Küstenschutzes kein Schaden sondern die Funktion der Dünen. Es sind aktuell aber in vielen Bereichen sehr hohe Dünenkliffs entstanden – zum Teil mehr als 4m hoch. Diese Bereiche sind instabil und können rutschen! Meine Küstenschutzverwaltung wird diese Bereiche in den nächsten Wochen abböschen, um das Gefahrenpotential zu verringern. Ähnliche Gefahren können aktuell von Steilküstenabschnitten ausgehen, auch von sandigen Steilufern. Ich appelliere an die Vernunft der Menschen, sich nicht in solchen Gefahrenbereichen aufzuhalten.“
Weiterlesen20 Freitag Okt. 2023
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Die Sturmflutwasserstände in MV sind zum heutigen Abend wie erwartet deutlich angestiegen. Dabei werden die Ergebnisse der Modellrechnungen zum Teil überschritten. In Wismar ist der Wasserstand bereits über 1,40 Meter über dem mittleren Wasserstand gestiegen und soll nach derzeitigen Kenntnisstand weiter auf ca. 1,50 Meter über dem mittleren Wasserstand steigen. Für Warnemünde und Greifswald wird derzeit von Scheitelwasserständen bis ca. 1,40 Meter über dem mittleren Wasserstand gerechnet. Für Koserow an der Außenküste Usedoms soll das Wasser bis über 1,0 Meter über dem mittleren Wasserstand steigen.
Auch in den Bodden und Haffen steigt der Wasserstand aktuell stark an und wird über einige Stunden auf einem vergleichsweise hohen Niveau verbleiben, da die Wassermengen auch nach Durchgang der Scheitelwasserstände an der Außenküste Zeit brauchen, um wieder in die Ostsee zurückzufließen.
Im Vergleich zu den Sturmfluten 2017 und 2019 sind die Wasserstände an der Außenküste deutlich geringer. Die aktuellen Wasserstände haben aber eine sehr viel höhere Verweilzeit und in Verbindung mit dem hohen Seegang ergeben sich hohe hydrodynamische Belastungen der Küste.
Neben den vom Land M-V zu bedienenden Sperrwerken und Sperranlagen wurde gestern auch bereits das Mühlendammwehr an der Unterwarnow geschlossen, um Salzwassereinbrüche in die Oberwarnow und somit Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung der Hansestadt Rostock zu vermeiden.
Weiterlesen19 Donnerstag Okt. 2023
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Der Wasserstandvorhersagedienst Ostsee des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH) hat für die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns für den Zeitraum von Donnerstagabend bis Sonnabendmittag eine Sturmflutwarnung herausgegeben (Strelitzius berichtete). Das BSH geht inzwischen davon aus, dass am morgigen Freitag an der gesamten Außenküste von MV Wasserstände mehr als einen Meter über dem mittleren Wasserstand eintreten. Die Sturmflutwarnung weist westlich Rügens Wasserstände von 0,70-1,50 Metern und östlich Rügens Wasserstände von 0,70-1,20 Metern über dem mittleren Wasserstand aus.
Die höchsten Wasserstände werden an der Außenküste in der Nacht von Freitag zu Sonnabend erwartet. Die Modelle gehen von Scheitelwasserständen von ca. 1,40 Metern über dem mittleren Wasserstand in Wismar und ca. 1,35 Metern über dem mittleren Wasserstand in Greifswald aus.
Weiterlesen18 Mittwoch Okt. 2023
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Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat aktuell vor der Gefahr einer Sturmflut an der deutschen Ostseeküste gewarnt. Schon ab dem heutigen Mittwochabend werde auch an der Küstenlinie westlich von Rügen ein Wasserstand von 30 bis 60 Zentimeter über dem mittleren Wasserstand erwartet. Östlich von Rügen liegt die Vorhersage bei 40 bis 65 Zentimeter – beides mit steigender Tendenz. Die höchsten Wasserstände für MV werden in der Nacht von Freitag auf Sonnabend erwartet und voraussichtlich die Pegelstände der Alarmstufe 1 (100 cm über normal) überschreiten.
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