Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland Neubrandenburg (BUND) lädt am 29. Oktober um 17 Uhr zum Vortragsabend „Feuchtsenke Wrodow – Ein Blick in das Jahr 2023“ ein. Treffpunkt ist das Untergeschoss der Regionalbibliothek Neubrandenburg. Die in den 1990er Jahren wiedervernässte Feuchtsenke Wrodow 15 Kilometer westlich von Neubrandenburg ist schon seit vielen Jahren ein beliebtes Vogelschutzgebiet, in denen verschiedene geschützte Arten ihren Lebensraum haben. Dazu gehören nicht nur rote Listenarten wie Rothals- und Schwarzhalstaucher, der Kiebitz und die Trauerseeschwalbe, sondern auch der Fischotter und Füchse wurden gesichtet.
Die Vortragsreihe zur Feuchtsenke Wrodow mit dem Referenten Volker Dienemann geht weiter! Der Termin für die Auftaktveranstaltung der vierteiligen Reihe ist am 8. Oktober um 16.30 Uhr und findet im Untergeschoss der Regionalbibliothek Neubrandenburgs statt. Dort werden die Monate Januar bis März aus dem Jahr 2023 mit viel Bildmaterial und Fokus auf die Tierwelt näher beleuchtet.
Die nächsten Termine, in denen jeweils die anderen Quartale zwei bis vier ins Auge gefasst werden, sind der 29. Oktober, 13. November und zum Abschluss der 27. November, ebenfalls jeweils um 16:30 Uhr im Untergeschoss der Regionalbibliothek. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden sich auf der Website des BUND Neubrandenburgs. Der Besuch ist für alle kostenlos, die BUNDjugend bittet aber um telefonische Anmeldung (0395 5666512) oder per Mail (info@bund-neubrandenburg.de).
Am Sonntagmorgen ist ein Wolf in der Feldberger Seenlandschaft, Ortsteil Cantnitz, auf eine Weide mit Wolfsschutzzaun vorgedrungen und hat Tiere der Herde getötet. Betroffen sind Schafe und Ziegen. Bürgermeisterin Constance von Buchwaldt informierte nach Erhalt der Information den Wolfsbeauftragten Peter Panther vom Forstamt Lüttenhagen, der alles weitere organisierte.
Ein Schaf wurde sofort getötet und angefressen, drei weitere Ziegen wurden gefressen, ein Schaf und eine Ziege wurden lebend angefressen und mussten durch die Tierhalter erlöst werden.
Die Tiere werden auf dem Wacholderberg in Cantnitz gehalten. Die Fläche wird durch das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umweltschutz an Tierhalter verpachtet, damit die Flächen umweltschonend abgeweidet werden und der Wacholderberg nicht verbuscht.
Am 28. September ist Europäischer Pilztag. Deshalb findet die Pilzausstellung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte an diesem Sonnabend zum neunten Mal in Folge auf dem Neubrandenburger Marktplatz statt. Zwischen 10 und 17 Uhr können sich alle Interessierten die Pilze ansehen, die tags zuvor von den Pilzsachverständigen des Landkreises gesammelt wurden. Sie freuen sich auf viele Besucher, die mehr über Pilze erfahren möchten. Der Eintritt ist frei.
„Wir hoffen, dass es in diesem Jahr, wenn es nochmal regnet und auch die Temperaturen den Pilzen angenehm sind, eine lohnende Ausbeute gibt“, sagt die Pilzsachverständige Petra Bonin.
„Natürlich können und sollen die Besucher auch Pilze mitbringen und sie von uns bestimmen lassen, denn der Europäische Pilztag ist auch für Beratungen gedacht“, betont sie. Zusätzlich gibt es Informationsmaterial zum Mitnehmen.
Die Namen und Kontaktdaten zu den ehrenamtlichen Pilzsachverständigen des Landkreises finden sich auf der Internetseite www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de über den Suchbegriff „Pilzberatung“.
Am 15. September lädt das Müritzeum in Waren alle Geologie-Interessierten und Neugierigen zu einer ganz besonderen Veranstaltung anlässlich des bundesweiten Tags des Geotops ein. Zum ersten Mal bietet das NaturErlebnisZentrum in Waren in diesem Rahmen eine spannende Geologie-Sonderveranstaltung an, die die Besuchenden auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Gesteine mitnimmt.
Wer hält nicht gern am Strand oder am Wegesrand Ausschau nach schönen Steinen und nimmt dann das ein oder andere Exemplar als Erinnerung mit nach Hause? Doch welche Schätze verbergen sich hinter den steinigen Andenken? Der Geologe Bastian Bruckhoff, Mitarbeiter der Naturhistorischen Landessammlungen für Mecklenburg-Vorpommern, wird an diesem Tag Licht ins Dunkel mitgebrachter Fundstücke bringen. Er beginnt die Veranstaltung mit einer grundlegenden Einführung in die Gesteinsbestimmung. Dabei haben Teilnehmende die Gelegenheit, faszinierende Exponate aus der geologischen Sammlung des Müritzeums zu bewundern und die wichtigsten gesteinsbildenden Minerale, Merkmale der verschiedenen Gesteinsgruppen sowie deren Entstehung zu entdecken.
Im Anschluss sind alle bestens gerüstet für die Gesteinssprechstunde, bei der Besuchende unter fachkundiger Anleitung die Möglichkeit haben, ihre mitgebrachten Steine eigenständig zu bestimmen. Bastian Bruckhoff wird hier weiterhin für Fragen und Tipps bereitstehen und allen Interessierten helfen, neue Einblicke in die Welt der Geologie zu gewinnen und versteinertes Wissen aufzufrischen oder zu erweitern.
Zeitliche und organisatorische Hinweise
Die Gesteinssprechstunde wird zu zwei Zeiten angeboten: von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr. Da die Teilnehmendenzahl begrenzt ist, bittet das Müritzeum um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens zum 13. September unter der Telefonnummer 03991 633 680.
Geowissenschaftliche Einblicke und mehr
Parallel zur Veranstaltung im Müritzeum wird der Geowissenschaftliche Verein Neubrandenburg e.V. auf dem Vorplatz des Müritzeums spannende Einblicke in die Geschiebekunde der Mecklenburgischen Seenplatte bieten. Besuchende erfahren hier mehr über die beeindruckenden Spuren, die die Eiszeit in unserer Region hinterlassen hat. Zwei Termine bietet dabei der Verein für Exkursionen an: 11 Uhr gibt es die Möglichkeit das älteste Geothermie-Kraftwerk Deutschlands hier in Waren (Müritz) zu besichtigen. Der Treffpunkt ist dort vor Ort in der Geothermischen Heizzentrale in der Carl-Hainmüller-Straße.
Vom Müritzeumsvorplatz startet eine geologische Stadtführung 14 Uhr mit Jochen Stein vom Geowissenschaftlichen Verein. Zu beiden Terminen ist eine Voranmeldung nicht notwendig.
Über den Tag des Geotops
Der Tag des Geotops ist eine deutschlandweite Initiative, die von der Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien e.V., der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG) und weiteren Fachgesellschaften organisiert wird. Ziel ist es, geologische Phänomene, besondere Landschaftsformen und die Bedeutung des Geotopschutzes einem breiten Publikum näherzubringen.
Seit über drei Jahrzehnten engagieren sich die Soldaten des Systemzentrums 24 der Bundeswehr in Trollenhagen im Müritz-Nationalpark. Auch in diesem Jahr haben die Soldaten wieder tatkräftig angepackt und Projekte realisiert, die sowohl der Natur als auch den Besuchern des Nationalparks zugutekommen.
Zu den diesjährigen Aufgaben gehörte unter anderem die Demontage des maroden Aussichtsturms im Serrahn. Der Turm, der viele Jahre lang den Besuchern einen Blick auf die Moorlandschaft des großen Serrahnsees bot, war baufällig geworden und musste daher aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Dank des Einsatzes der Soldaten kann nun mit den Vorbereitungen für den Bau eines neuen Aussichtsturms begonnen werden.
Am 22. Mai, dem Internationalen Tag der Biodiversität, öffnet das Müritzeum in Waren seine Tore für einen bunten und vielfältigen Insekten-Aktionstag. Ab 11 Uhr erwacht der Museumsgarten zum Leben, gefüllt mit Summen, Brummen und einer Vielzahl von Aktivitäten, die die faszinierende Welt der Sechsbeiner auf einzigartige Weise erlebbar machen.
Der Aktionstag lädt dazu ein, an verschiedenen interaktiven Stationen zu spielen, zu forschen, zu basteln und Neues auszuprobieren. Von der Wunderwelt der Bestäuber bis hin zu den kleinsten Insekten unter dem Mikroskop – hier können Besucherinnen und Besucher hautnah erfahren, warum Insekten so wichtig für unsere Umwelt sind.
Das Müritzeum freut sich, an diesem besonderen Tag die Unterstützung regionaler Partner, wie dem Entomologischen Verein Mecklenburg e.V., dem Müritz-Nationalpark, dem Imkerverein aus Waren (Müritz) e.V. und der Autorin Elvira Gwozdz zu erhalten. Gwozdz entführt die Gäste ins Reich der Geschichten und wird aus ihrem Buch „Wutz und Gerdi“ vorlesen. Hierbei begleiten die Zuhörerinnen und Zuhörer das Erdbodenhütermännchen Wutz und das Mädchen Gerdi auf ihren spannenden Abenteuern durch den geheimnisvollen Garten von Gerdis Großeltern und erfahren mehr über Freundschaft und den achtsamen Umgang mit der Natur.
Während zur Stunde in den Hauptnachrichtensendungen von Polarlichtern über Deutschland die Rede ist, kann Strelitzius über das Phänomen über Wesenberg berichten. Denn einer meiner Blogfreunde war in der vergangenen Nacht zwischen 0.11 und 0.40 Uhr in der Woblitzstadt noch wach. Max Strack, vielen bekannt als die Hälfte der Aufsteigerfirma „MaxLuzi“ (Strelitzius berichtete) hat mir die tollen Bilder zur Verfügung gestellt, aufgenommen mit seinem Handy.
„Das habe ich mir mein ganzes Leben gewünscht“, sagte er mir am Telefon. „Eigentlich wollte ich dafür nach Norwegen reisen. Nun habe ich Polarlichter vor der Haustür erlebt.“
Die Ersterfassung der Bäume im Schlosspark Hohenzieritz für das digitale Baumkataster der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern (SSGK M-V) ist abgeschlossen. Im Ergebnis sind mehr als 50 Prozent des Baumbestandes aktuell nicht verkehrssicher.
Klimaextreme und Alterungsprozesse haben den Bäumen in letzter Zeit sehr zugesetzt. Insbesondere die zum Teil über 150 Jahre alten Veteranen der Parkgestaltung konnten nicht gut auf die Veränderungen reagieren. So gibt es beispielsweise einen dramatischen „Zuwachs“ an Totholz in großer Höhe. Es werden umfangreiche Baumpflegemaßnahmen in der Gartenanlage notwendig, da die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher im Vordergrund steht.
Der Anlagenbereich hinter dem Schloss wird vorübergehend ab kommenden Montag, 6. Mai, für die Sicherheitsmaßnahmen an den im ganzen Bereich verteilt stehenden Bäumen gesperrt. Der Bereich des Vorplatzes und die Areale, die an Grundstücke von Anwohnenden grenzen, werden prioritär behandelt. Die Arbeiten dort werden im Juni beginnen und von einer externen Fachfirma ausgeführt. Der Vorplatz bleibt für Besucherinnen und Besucher offen, und der Zugang zum Schloss sowie zur Rundkirche ist weiterhin ohne Einschränkungen möglich.
Der Zwergschnäpper ist nur unwesentlich größer als ein Zaunkönig. Sein Bestand ist in Mecklenburg-Vorpommern stark gefährdet. Foto: http://www.naturfotografie-roman-vitt.de
Im Frühling vereinen sich die vielen unterschiedlichen Vogelgesänge zu einer stimmgewaltigen Sinfonie des Waldes. Der Ranger des Müritz-Nationalparks nimmt Besucher im April mit auf Entdeckertour. Dann heißt es: Genau hingehört! Der Ranger weiß, wer da singt. Vor allem aber übersetzt er die geheime Sprache der Vögel. Ist es tatsächlich eine Liebeserklärung die da vertont wird, oder versuchen die gefiederten Musiker aus voller Kehle ihr Revier abzustecken? Vielleicht werden auch Artgenossen mit lautstarkem Gezeter vor drohender Gefahr gewarnt.
Getreu dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ wird an den Sonnabenden 13. und 27. April dazu eingeladen, die vielfältige Vogelwelt des Müritz-Nationalparks zu erkunden. Frühaufsteher und Musikliebhaber kommen sicher auf ihre Kosten. Treffpunkt ist jeweils um 6 Uhr auf dem Parkplatz des Jugendwaldheimes Steinmühle. Die dreistündige Wanderung „Einführung in die Vogelkunde“ führt über etwa sechs Kilometer.