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Fotos: MuSeEn gGmbH

Zum Amerika-Fest, das an diesem Sonntag im Park des Schliemann-Museums in Ankershagen stattfand, wurde den Besuchern viel geboten. Inspiriert vom Kosmopoliten Heinrich Schliemann, der während seines abenteuerlichen Lebens durch Amerika reiste und dort 1851 in
Sacramento eine Goldgräberbank gründete, richtete das Museumsteam einen bunten Familientag aus.

Das Highlight für alle Besucher waren die Vorführungen des Indianistikclubs „Mohawk“. In farbenprächtigen Gewändern wurden traditionelle indianische Tänze präsentiert, und die Zuschauer erfuhren dazu Hintergründe zu Traditionen und Geschichte. Kinder hatten viel Spaß beim Goldwaschen, bastelten Marterpfähle, bunte Trommeln oder
lauschten im Tipi-Zelt Geschichten aus dem wilden Westen. Ausgiebig getobt wurde in der großen Western-Hüpfburg, und wer Lust hatte, stellte sein Können beim Bogenschießen unter Beweis.

Wissenwertes gab es bei zwei Lesungen: Peter H. Voppmann las Episoden
aus dem Amerika-Tagebuch, das ein vorzügliches Charakter- und Lebensbild des jungen Heinrich Schliemann und daneben eine nicht immer richtige, aber interessante Zeichnung von Land, Leuten
und Zeitverhältnissen bot. „Der Goldrausch in Amerika“ – war die große Überschrift unter der Barbara Ortwein aus dem 2. Band ihrer Texas-Saga „Mitten in Texas und doch nicht am Ziel“ vorlas und der über die Auswanderer aus Deutschland – insbesondere denen aus Mecklenburg –
und ihre Suche nach der Erfüllung ihres amerikanischen Traums handelt.

Für Schwung und beste Sonntagslaune sorgten die „Groovin Berries“ aus Rostock, die mit einem Livemusik-Mix aus Jazz, Funk, Rock, Reggae und Blues alle Gäste, die dem zwischenzeitlich einsetzenden Regenwetter trotzten, zum Mitwippen und Tanzen brachten. Weitere Details und alle Informationen rund um das Museum auf www.schliemann-museum.de