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Boris Duhm spiegelt sich im von ihm gestalteten Schaufenster. Foto: Kulturverein Röbel

„Schau mal Kunst“ setzt an der Röbeler Mühle erneut aktuelle Akzente: Im Schaufenster des ehemaligen Kugellagers gibt es neue Werke von Boris Duhm zu sehen, die zur Unterstützung der Menschen aus der Ukraine beitragen sollen. In einer spontanen Schaffens-Aktion brachte der Künstler seine Wut über den Krieg zum Ausdruck, gab seinem Entsetzen ein Gesicht gegen die Hilflosigkeit und schuf mit großer künstlerischer Kraft einen Zyklus von schwarz-weißen Reliefdrucken, die den Schrecken und die Folgen der sinnlosen kriegerischen Invasion in der Ukraine thematisieren.

Eine große, nur auf den ersten Blick farbenfrohe abstrakte Collage zieht im Zentrum des Schaufensters die Aufmerksamkeit auf sich – es zeigt eine Flüchtlingsfamilie am Lagerfeuer. Die Werke können gekauft werden, die Schwarz-Weiß-Drucke gibt es in dreifacher Auflage. Die Erlöse gehen zu jeweils 50 Prozent an konkret handelnde Hilfsorganisationen und an den Künstler. Interessenten wenden sich an kulturagentin-roebel@web.de, sie vermittelt weiter.

Auch gegenüber in der „galerie radius“ hat das Thema Einzug gehalten. „Weiße Tauben sind schwarz geworden. Was tun? Frieden und Glück in Zeiten des Krieges scheint unmöglich. Und doch sehnen wir uns so danach. Bild und Wort regen an zum Dialog: Mögen wir den Mut und die Kraft nicht verlieren, für den Frieden einzustehen“, schreibt mir Kulturagentin Grete Weingart.

SCHAU mal Kunst: Kugellager Schaufenster, Straße des Friedens 63 und galerie radius, Straße des Friedens 26, Röbel. Im Internet www.KulturinRoebel.de.