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Zu einem Brand ist es heute Morgen im Neubrandenburger Klinikum gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen hat ein 61-jähriger Patient vorsätzlich sein Bett in Brand gesetzt. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, so dass eine Ausbreitung auf weitere Patientenzimmer verhindert wurde. Trotzdem bestand bei 16 Angestellten des Klinikums der Verdacht einer Rauchgasvergiftung. Das besagte Patientenzimmer wurde stark beschädigt. Der Schaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

Ermittlungen wegen der vorsätzlichen Brandstiftung wurden aufgenommen. Auch die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren im Einsatz. Nach derzeitigen Erkenntnissen wird davon ausgegangen, dass der 61-Jährige zur Tatzeit psychisch labil war und in einer Kurzschlussreaktion sein Bett in Brand gesetzt hat. Er wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht.