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Liebe Blogfreunde,

zu den kleinen Aufmerksamkeiten, die mich in der Vorweihnachtszeit erreicht haben, gehört eine Sanduhr. Als Helfer beim Eierkochen oder Teeziehenlassen ist sie denkbar ungeeignet, braucht der Zeitmesser doch nicht weniger als 30 Minuten für einen Durchlauf. Nicht viel hingegen ist eine halbe Stunde, um mal innezuhalten, in sich zu gehen, sich auf sich selbst zu besinnen, sich die eine oder andere Frage zu stellen und eine Antwort darauf zu finden.

Und genau darauf haben die freundlichen Absender vom Körner Magazinverlag im baden-württembergischen Aichtal mit ihrem Geschenk abgezielt. Sie haben mir eine kleine Auszeit ins Haus geschickt, die ich mir zu Weihnachten das erste Mal gönnen will. Ob es dann im kommenden Jahr wie empfohlen täglich zu einer Klausur kommt, bleibt abzuwarten. Einen guten Vorsatz ist es allemal wert. Die gläserne Gedächtnisstütze wird gleich nach dem Fest vom Gabentisch an einen anderen unübersehbaren Platz in meinem Haus umziehen.

Gern würde ich auch entschleunigende Sanduhren verschicken, um allen meinen Lesern Gutes zu tun. Da wären aber schon mal 1109 Päckchen zu schnüren, um nur die aktuellen Strelitzius-Abonnenten zu bedenken. Was ich aber tun kann, ist ab Neujahr oben links auf der Seitenleiste 100 Tage lang Fragen mit euch zu teilen, die ich mir mit Blick auf den rinnenden Sand stellen will. Ich wünsche den Mitgliedern der Blog-Gemeinde, allen voran meinen Korrespondenten, neben frohen etwas Zeit für besinnliche Weihnachten.

Euer Strelitzius