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Im Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg wird seit längerem in einem umfangreichen Verfahren wegen Einbruchsdiebstählen in Autohäusern und Werkstätten ermittelt. Bei diesen Diebstählen wurden zum Teil hochwertige Kompletträder und Reifensätze von Fahrzeugen entwendet, z.B. im Januar in Neustrelitz (50.000 Euro Schaden, Strelitzius berichtete) und Ende März in Neubrandenburg (100.000 Euro Schaden).

Die Ermittlungen führten auf die Spur einer Bande rumänischer Herkunft, welche nach polizeilichen Erkenntnissen auch im Raum Cottbus aktiv sein könnte. Daraufhin nahmen die Ermittler aus Mecklenburg-Vorpommern Kontakt zur Polizei Brandenburg, der Polizeidirektion Süd, auf.

Über Ländergrenzen hinweg wurden die Ermittlungen beider Landespolizeien fortgesetzt und führten am vergangenen Wochenende schließlich zum erhofften Erfolg. In den frühen Morgenstunden des 27. April konnten sieben männliche rumänische Staatsangehörige im Alter von 18 bis 40 Jahren festgenommen werden.

Gegen alle sieben Personen wurde am Amtsgericht Cottbus Haftbefehl erlassen und sie wurden in Justizvollzugsanstalten verbracht. Die Ermittlungen in diesem komplexen Verfahren dauern an. Neben den genannten Taten in Neustrelitz und Neubrandenburg stehen die Beschuldigten in Verdacht, an Einbruchsdiebstählen in Autohäusern in Rostock und Neuruppin beteiligt gewesen zu sein.