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Paul Sprung, Oleksii Komisarov, Tom Orzelski (von links)

Das überraschende Auftauchen von Paul Sprung – der Name ist Programm – in den Reihen der Volleyball-Drittligisten des PSV Neustrelitz bedarf noch einer Nachwäsche. Immerhin hat der Mann, wie übrigens auch Sebastian Krause und Ricardo Galandi, einen Wikipedia-Eintrag! Erste Frage: Geht denn das so einfach mitten in der Spielzeit mit der Verstärkung? Ja, wurde mir von PSV-Offiziellen geantwortet, wenn ein Spieler vereinslos ist. Und das sei Paul Sprung gewesen, der nun zunächst bis zum Saisonende den Neustrelitzern zur Verfügung steht.

Der 2,04 Meter große Spieler hat beim VC Dresden als Nachwuchstalent mehrere deutsche Meisterschaften gewonnen. Nachdem er zunächst im Mittelblock gespielt hatte, kam er vermehrt auch als Diagonalangreifer zum Einsatz, ist bei Wikipedia zu erfahren. Mit der deutschen Junioren-Nationalmannschaft nahm er an der Junioren-Europameisterschaft und der -Weltmeisterschaft teil. Im Sommer 2010 vereinbarte der VC Dresden eine Kooperation mit dem Bundesligisten Netzhoppers Königs Wusterhausen. Wenig später war Sprung der erste Spieler, der aus Dresden nach Brandenburg wechselte. In der Saison 2011/12 führte er schon in seinem zweiten Jahr in der ersten Bundesliga die Statistik der direkten Blockpunkte in der Hauptrunde an und schloss am Ende der nächsten Hauptrunde als Zweiter ab.

Im Sommer 2018 hat Paul Sprung, der im März seinen 28. Geburtstag feiert, als Mittelblocker den Bundesligisten Netzhoppers verlassen. Sein neues Team kann sich dem Vernehmen nach bei Kapitän Sebastian Krause bedanken, der den Zugang eingefädelt haben soll. Die Sportfreunde haben bei den Hoppers eine Spielzeit zusammen am hohen Netz gestanden. Noch mal, auch im Namen der PSV-Fans: Willkommen Paul in Neustrelitz!